angekündigte Verkehrsbehinderungen

gültig vom 15.4.2019 —- Ende Juni 2019
Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn

A 81: Fahrbahndeckensanierung im Bereich der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn
Beginn der Hauptarbeiten ab Montag, 15. April 2019
Vorarbeiten bereits ab Mittwoch, 10. April 2019

Das Regierungspräsidium Stuttgart wird in den kommenden Wochen eine Fahrbahndeckensanierungen im Bereich der A 81 Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn sowie auf den Rampen auf der östlichen Seite der AS durchführen.

Bei dieser Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 1,4 Kilometer erneuert. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen werden zum Teil erneuert und angepasst. Im Bereich der AS Stuttgart-Zuffenhausen werden zudem drei Ein- sowie Ausfahrtsrampen saniert.

Bereits ab Mittwoch, 10. April 2019, werden im Bereich der „Neuwirtshauskreuzung“ Vorarbeiten stattfinden. In dieser Zeit wird der Linksabbiegestreifen von der   B 10 kommend in Richtung Gewerbegebiet Kallenberg S-Stammheim gesperrt. Der Verkehr wird über eine zweite Wendemöglichkeit kurz nach der Neuwirtshauskreuzung umgeleitet.

Die Hauptmaßnahme gliedert sich in drei Bauphasen und beginnt am Montag, 15. April 2019. Nach der Einrichtung der Verkehrssicherung werden in der ersten Bauphase die Einfahrtsrampe der B 10, von Vaihingen (Enz) kommend, auf die A 81 und die Ausfahrtsrampe von der A 81 auf die B 10 in Fahrtrichtung Vaihingen (Enz) saniert. Durch eine Anpassung der Lage der Rampe kann außerdem der Verflechtungsbereich verlängert werden. Dadurch können die Verflechtungsvorgänge von der B 10 auf die A 81 optimiert werden. In der zweiten Bauphase wird die Rampe der B 10, von Stuttgart kommend auf die A 81, in Fahrtrichtung Heilbronn saniert. Im Bereich der bestehenden Parallelfahrbahn finden außerdem Arbeiten statt, die eine frühere Einfädelung des Verkehrs auf die A 81 ermöglichen, sodass der Verkehrsfluss von der       B 10-Rampe auf die A 81 künftig bevorrechtigt erfolgen kann.

In der darauf folgenden Bauphase 3 wird die Hauptfahrbahn auf der A 81 im Bereich der AS Stuttgart-Zuffenhausen auf einer Länge von circa 1,4 Kilometer saniert. In dieser Zeit ist lediglich die Rampe von Vaihingen (Enz) kommend in Fahrtrichtung Heilbronn A 81gesperrt. Alle übrigen Fahrbeziehungen sind wieder uneingeschränkt nutzbar.

Um diesen Umbau zu realisieren werden die betroffenen Rampen in der jeweiligen Bauphase komplett gesperrt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die örtlich eingerichteten Umleitungen zu beachten. Während den Bauphasen 1 und 3 wird der Verkehr, aus Vaihingen (Enz) kommend, auf der B 10 weitergeführt. In Stuttgart-Neuwirtshaus besteht die Möglichkeit an der sogenannten „Neuwirtshauskreuzung“ zu drehen und an der AS Stuttgart-Zuffenhausen regulär auf die A 81 aufzufahren. Der Verkehr von der A 81 kommend, mit Fahrziel Vaihingen (Enz), wird ebenfalls über diese Umleitungsstrecke geleitet. Während der Bauphase 2 wird der Verkehr innerhalb der AS Stuttgart-Zuffenhausen im Kleeblatt geführt und gelangt so auf die A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn.

Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 beziehungsweise temporär auch auf 60 Kilometer pro Stunde beschränkt.

Die Dauer der Gesamtmaßnahme beträgt knapp neun Wochen und wird daher voraussichtlich im Juni abgeschlossen sein. Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Ausnutzung verlängerter Schichten sowie Samstags- und Nachtarbeit verkürzt.

Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

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gültig vom 1.4.2019 —- Ende Juni 2019
Herrenberg – Kayh

Vollsperrung der B 296 bei Herrenberg-Kayh

Erstellung einer neuen Verbindungsrampe von der K 1040 zur B 296 bei Herrenberg-Kayh, Ausbau der Kreisstraße K 1040 zwischen der Kreisgrenze (Ammerbuch-Altingen) und Herrenberg-Kayh, Sanierung der B 296 zwischen der BAB 81 AS-Herrenberg und der Kreisgrenze bei Breitenholz (Ammerbuch)

Vollsperrung der B 296 zwischen der BAB 81 AS-Herrenberg und der Kreisgrenze bei Breitenholz (Ammerbuch) läutet Maßnahmenpaket an

 Von Montag, den 1. April 2019 an wird in die Bundesstraße B 296 auf Höhe der Autobahnmeisterei in Herrenberg bis zur Kreisgrenze kurz vor der Einmündung der K 6916 in Richtung Breitenholz (Ammerbuch) komplett gesperrt.

Der überörtliche Verkehr von Herrenberg nach Tübingen und umgekehrt wird über die K 1036 in Gültstein auf die K 1039 / K 6918 nach Altingen (Ammerbuch) weiter auf die L 359 durch Reusten (Ammerbuch), Poltringen (Ammerbuch) und Pfäffingen (Ammerbuch) weiter auf der B 296 in Richtung Tübingen umgeleitet.

Mit der Vollsperrung der B 296 bei Herrenberg-Kayh, welche bis voraussichtlich Ende Juni andauern wird, wird die Umsetzung eines ganzen Maßnahmenbündels eingeläutet. In diesem Maßnahmenpaket inbegriffen ist die, von der Raumschaft lang ersehnte, neue Verbindungsrampe von der K 1040 zur B 296 bei Herrenberg-Kayh. Des Weiteren wird die K 1040 zwischen der Kreisgrenze (Ammerbuch-Altingen) und Herrenberg-Kayh ausgebaut wobei eine durchgängige Radwegverbindung in diesem Zuge geschaffen wird.

Im Voraus zur Vollsperrung der B 296 werden vorbereitende Maßnahmen unter anderem auf der Umleitungsstrecke zu sehen sein. Mitunter wird die Umleitungsbeschilderung schon einmal auf der Strecke verteilt jedoch ohne aktiviert zu werden. Dies wird erforderlich, um zum Startschuss der Baumaßnahme die umfangreiche Umleitung mit einem relativ geringen Zeitaufwand in Betrieb nehmen zu können. Des Weiteren wird eine provisorische Zufahrt von der B 296 zum P+M-Platz bei der Autobahnmeisterei Herrenberg an der BAB 81 AS-Herrenberg vorab hergestellt. Hierbei wird der Betrieb des P+M-Platzes zeitweise beeinträchtigt sein.

Während der ersten Bauphase geschieht die Sanierung der gesamten Strecke von rund 3,6 km. Hierbei werden die geschädigten oberen Asphaltschichten bis zu einer Tiefe von 13 cm vollflächig entfernt. Im Anschluss wird ein dreischichtiges Asphaltpaket (Asphaltdecke, -binder und -tragschicht) mit einer Gesamtstärke von 23 cm erhöht eingebaut. Inbegriffen sind die Sanierungen der drei Bauwerke im besagten Streckenabschnitt. Hierbei übernimmt das Straßenbauamt des Landkreises Böblingen für den Bund die Planung sowie die Durchführung der Sanierung der Bundesstraße.

Im Anschluss erfolgt während der zweiten Bauphase die Verbindung der K 1040 an die B 296 mittels einer Rampe auf Höhe des Wertstoffhofes in Kayh (Herrenberg). Durch den neuen, einhüftigen Anschluss wird eine Entlastung insbesondere von Schwerverkehr in der Ortsdurchfahrt Altingen (Ammerbuch) und den Ortsrandbereichen von Kayh (Herrenberg) und Mönchberg (Herrenberg) erreicht. Mit dieser Verbindungsrampe wird den Entwicklungen in der Raumschaft Rechnung getragen, welche eine Erhöhung der Verkehrsbelastung mit sich bringen.

Der Landkreis investiert rund 2,0 Mio. € für diese Maßnahme welche Bestandteil der zweiten Fortschreibung des Straßenerhaltungsprogrammes (SEP) ist und nach dem LGVFG gefördert wird. Die Gesamtmaßnahme in Höhe von 4,3 Mio. € wurde an das Bauunternehmen Wolff & Müller vergeben.

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gültig vom 18.3.2019 —- November 2019
Böblingen – Sindelfingen

Update 17.3.2019:

Baubeginn an der „Daimler-Kreuzung“ K 1073 in Richtung Dagersheim ab 26.März 2019 gesperrt

Am 26. März 2019 beginnt die umfangreiche Straßenbaumaßnahme an der Kreuzung, wo sich die Kreisstraße zwischen Böblingen und Dagersheim mit der Gottlieb-Daimler-Straße und der Dornierstraße kreuzen – die sogenannte „Daimlerkreuzung“. In der ersten Bauphase wird die Verbindung zwischen Böblingen und Dagersheim (Fahrbeziehung Ost-West) vollgesperrt. Die Fahrbeziehung Nord-Süd zwischen dem Daimlerwerk und dem Industriegebiet Hulb ist einspurig in beiden Fahrtrichtungen möglich. Der Rechtsabbieger vom Daimlerwerk in Richtung Dagersheim/B 464 wird zugelassen. Das Rechts-Abbiegen von der Innenstadt Böblingen kommend in Richtung Daimlerwerk Sindelfingen und von der nördlichen Hulb in Richtung Innenstadt Böblingen sind in dieser ersten Bauphase möglich.

Eine innerörtliche Umleitung zwischen Dagersheim und der Böblinger Innenstadt wird über die Schickardstraße / Hanns-Klemm-Straße / Heinkelstraße ausgeschildert. Der Verkehr von der B 464 aus beiden Richtungen (Renningen und Tübingen) wird über die Tierheimkreuzung auf die innerörtliche Umleitung geleitet. Der Verkehr von der A 81 von Singen kommend wird über die L 1183 (Calwer Straße) in Sindelfingen zum Daimlerknoten geführt.

Generell wird dem überregionalen Verkehr eine großräumige Umfahrung unter Nutzung der B 464 oder A 81 empfohlen. Auch die Herrenbergerstraße in Böblingen und die Calwerstraße in Sindelfingen sind geeignete Ausweichrouten.

Der westliche Gehweg in der Dornierstraße wird wegen dem barrierefreien Umbau der Bushaltestelle gesperrt. Die restlichen Geh- und Radwege bleiben aufrechterhalten oder werden provisorisch durchs Baufeld geführt.

Verkehrs-Knotenponkt “Daimlerkreuzung” Vorbereitende Bauarbeiten ab 18. März 2019 unter Verkehr
Vollsperrung der westlichen Kreuzungshälfte in Richtung Dagersheim ab 26. März 2019

Nach Fertigstellung der Herrenbergerstraße kommt ein weiteres Großprojekt auf Böblingen zu. Am 18. März 2019 beginnen die Bauarbeiten an Böblingens Haupt- und Drehangelpunkt zur Firma Daimler und zur Hulb, an dem sich die Kreisstraße zwischen Böblingen und Dagersheim mit der Gottlieb-Daimler-Straße und der Dornierstraße kreuzen – die sogenannte „Daimlerkreuzung“. Sie weist durch die hohe LKW-Belastung starke Spurrinnen auf.

Zunächst stehen Vorarbeiten an, bei denen zeitweise einzelne Spuren gesperrt werden müssen; eine Durchfahrt in alle Richtungen ist jedoch noch möglich. Ab 26. März wird die Vollsperrung der westlichen Kreuzung Richtung Dagersheim eingerichtet. Das Landratsamt Böblingen informiert rechtzeitig über die Verkehrsführung und Umleitungen. Die Verkehrsbeeinträchtigung dauert voraussichtlich bis Ende September.

Auch die angrenzende Schwippebrücke der Stadt Sindelfingen muss aufgrund von Schäden an der Tragwerkskonstruktion saniert werden. Im Zuge dessen wird auch die komplette Fahrbahnoberfläche inklusive Abdichtung neu hergestellt.

Für Landrat Roland Bernhard bedeutet der aufwendige Umbau konkrete Wirtschaftsförderung für die Daimler AG und die Industrie- und Logistikunternehmen im Gewerbegebiet Hulb: „Wir wenden als Pioniere eine neue, innovative Methode an, um einen der wichtigsten und am stärksten belasteten Knotenpunkte im Landkreis Böblingen dauerhaft zu ertüchtigen. Mit Beton als Belag wird die Fahrbahn den Schwerlastverkehr für Jahrzehnte aushalten ohne dass größere Instandhaltungsmaßnahmen notwendig werden.“

Das Straßenbauamt des Landkreises Böblingen hat den Kreuzungsumbau in betonweise geplant. Während Beton bei Autobahnen, Rastplätzen und Busbahnhöfen schon länger angewendet wird, wird er in Kreuzungsbereichen kaum verwendet. Für die Region ist diese Maßnahme daher eine Premiere.

Die Nutzungsdauer bei einer Betonfahrbahn ist wesentlich höher als beim herkömmlichen Asphalt. Beton widersteht den hohen Schub-, Radial- und Bremskräften der Lastwagen besonders gut, ohne sich zu verformen.

Die zu bewältigenden Aufgabestellungen für die am Bau Beteiligten sind eine Herausforderung. Neben der Verkehrsleitplanung trifft dies vor allem auf technische Details zu. So wird ein Betonfertiger zum Einsatz kommen, um eine möglichst ebene Oberfläche zu erreichen. Auch die wechselnden Fahrbahnbreiten, wechselnde Gefälle und Fahrbahnneigungen, Schachteinbauten und der angrenzende Verkehr bei einer halbseitigen Sperrung sowie eine Fußgänger- und Radfahrerführung durch das Baufeld sind weitere Schwierigkeiten.

Die Bauabschnitte sind so angelegt, dass der Betonfertiger die Hauptachsen am Stück herstellen kann und damit ein hohes Maß an Ebenheit erreicht. Um sowohl den technischen Anforderungen und den Belangen des öffentlichen Verkehrs gerecht zu werden, entschied man sich für zwei Bauabschnitte.

„Der Landkreis Böblingen hat mit seinen 20 Kreisverkehren aus Beton bereits gute Erfahrungen gemacht,“ so Landrat Bernhard. „Mit der Betonbauweise haben wir für die Zukunft auch bei Kreuzungen mit viel LKW-Verkehr eine gute Alternative, etwa bei Gewerbegebieten.“

Der langen Lebensdauer einer solchen Betonbauweise steht der Nachteil einer langen Aushärtezeit gegenüber, was eine längere Bauzeit und Sperrzeit zur Folge hat. Die Gesamtbauzeit an der Daimlerkreuzung dauert circa acht Monate von März bis November. Ab Ende September sollen jedoch die Arbeiten an der Hauptfahrbahn abgeschlossen sein, sodass dann die Verkehrseinschränkungen wesentlich geringer sein werden.

Das Amt f

One thought on “angekündigte Verkehrsbehinderungen”

  1. Hallo Herr Werner,
    glaub in Sindelfingen kommt bald eine Baustelle – da stehen zumindest ein paar Warnbarken rum und auf der Straße ist die geänderte Verkehrsführung schon aufgesprüht:
    Mahdentalstraße ab der Kreuzung Schwertstraße Richtung Autobahn.

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