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LKW-Unfall am 25.April 2019 auf der A8 bei Rutesheim – LKW-Bergung

LKW-Unfall, Rutesheim, 25.April 2019, A8 Richtung Karlsruhe

Ein schwerer LKW-Unfall auf der A8 bei Rutesheim in Fahrtrichtung Karlsruhe, führte zu erheblichen Verkehrs Behinderungen auf der A8 um und in Leonberg sowie Rutesheim. Gegen 5:30 kam ein mit Lebensmitteln beladener Lkw bei der Autobahn Anschlußstelle Rutesheim von der Fahrbahn ab. Nach Ca.250 Meter überschlug sich der LKW und kam auf der Beifahrer Seite schräg auf der Böschung zum Liegen.
Der verunglückte  LKW drohte die Böschung runter zu stürzen und musste deshalb mit Stahlseilen gesichert werden. Beiden Insassen, Fahrer und der Beifahrer wurden von der Feuerwehr aus der Kabine gerettet und mit leichten Verletzungen in das Leonberger Krankenhaus gebracht. Die Befürchtung das Diesel oder andere Gefahrstoffe ins Erdreich oder Kanalisation geflossen wären wurden nach genauer Untersuchung nicht bestätigt. Eine der drei Fahrspuren wurde komplett gesperrt, was zu Folge hatte, das sich ein Kilometer langer Stau bildete.

Die Bergung.

Nach der weiteren Schadensbegutachtung wurde festgestellt,das zuerst der Auflieger entladen werden muss.
Geladen hatte der Sattelzug ca. 25 Tonnen Lebensmitteln. Die Rettungskräfte vor Ort mussten einen Knochen Job verrichten um die Ladung ( Erdbeeren, Tomaten, Öl und andere) aus dem LKW per Hand aus zu laden damit er von der Böschung geborgen werden kann.
Die Spezialisten der Firma Gross leisteten dabei tolle Arbeit, den schwierigsten Teil hatten sie aber noch vor sich. Die Bergung des LKW.

Gegen 20 Uhr rollten dann die zwei Kräne an. Ein 70 und ein 95 Tonnen Kran sollen die Arbeit verrichten.
Da ein Teil des LKW unter der Brücke lag, musste die Bergung genau geplant werden. Dank professioneller Vorbereitung, durch Bergungsleiter Herr Eberle, hatte das Bergungsteams aber alles im Griff. Gegen 21:30 war es dann so weit, Vollsperrung der A8. Mit viel können und Fingerspitzengefühl hoben die zwei Kräne den Koloss auf der Böschung hoch und legten ihn auf der Mittlere Fahrspur wieder ab. Das gelungen Manöver dauerte Ca. 15 Minuten konnte die Dritte Fahrspur für den Verkehr wieder frei gegeben werden.
Nun musste das Fahrzeug auf die Räder gestellt werden. Nach den Notwendigen Umbauarbeiten wurde diese Hürde auch gemeistert.

Weitere Untersuchungen.

Da die Ursache des Unglücks derzeit nicht geklärt ist wurde der Sattelzug zu weiteren Untersuchungen von Leonberg nach Herrenberg gebracht. Die Sachverständigen und Gutachter werden dann dort ihre Arbeit fortsetzen.

Ein Dank an alle Beteiligten, für ihren Einsatz an diesem Unglücksort.
Fotos/Bericht NaNeu / JoeWö