Leonberger Frühlingstage 2026 – Erlebnis rund um die Berliner Straße

Die Leonberger Frühlingstage 2026 verwandelten die Berliner Straße in ein Erlebnis für die ganze Familie.

Leonberger Frühlingstage

Am Wochenende des 18. und 19. April verwandelte sich die Berliner Straße in Leonberg in ein lebendiges Aktionswochenende für die ganze Familie.

Alles rund um die Berliner Straße

Auf einer Ausstellungsfläche von über 12.000 m² präsentierten sich ca. 15 Aussteller mit attraktiven Angeboten, spannenden Aktionen und vielfältigen Dienstleistungen, unter anderem auch Stand mit gebrauchten Fahrrädern.

Seit über 15 Jahren nutzen zahlreiche Betriebe die „Offenen Frühlingstage“, um ihren Standort sowie ihre Produkte und Services einem breiten Publikum vorzustellen. Besonders bekannt ist die Berliner Straße als Standort vieler Autohäuser, die das Bild der Veranstaltung prägen.

Das LEO-Zügle

Ein besonderes Highlight ist seit jeher das LEO-Zügle, das die verschiedenen Stationen miteinander verbindet und vor allem bei Familien für Begeisterung sorgt.

Die Veranstaltung geht auf das Jahr 2007 zurück, als sich Gewerbetreibende entlang der Berliner Straße erstmals zu einem gemeinsamen Tag der offenen Tür zusammenschlossen. Hintergrund war die zunehmende Veränderung des Straßenbildes durch Neuansiedlungen und Umfirmierungen, insbesondere im Automobilbereich – die heutige „Automeile“ entstand.

Das große Besucherecho aus der Region zeigt, dass es den Organisatoren gemeinsam mit den teilnehmenden Fachhändlern gelungen ist, die „Frühlingstage“ als feste Größe zu etablieren und ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu schaffen.

Einen Eindruck der letzten Veranstaltung finden Sie hier:
Leonberger Frühlingstage 2025

Fotos / Bericht Helmut Werner

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Sindelfingen – Bürgerinformationsveranstaltung zum Fahrkonzept Innenstadt

Zwischen Fahrkonzept und Wunschdenken: Wem gehört die Innenstadt?

Eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Fahrkonzept der Innenstadt, das klingt zunächst sachlich, fast technisch. Es geht um Verkehrsführung, Erreichbarkeit und konkrete Maßnahmen.

Doch wer teilnimmt, merkt schnell, es geht um weit mehr als nur Verkehr.

Denn hinter dem Fahrkonzept stehen grundsätzliche Fragen.
Wie viel Verkehr verträgt eine Innenstadt?
Wie viel Ruhe ist möglich?
Und vor allem – wer setzt sich am Ende durch?

Auch in Sindelfingen zeigt sich dabei ein bekanntes Muster. Auf der einen Seite stehen Bürger, die weniger Verkehr, weniger Lärm und mehr Lebensqualität fordern. Auf der anderen Seite die Stadt, die versucht, die Innenstadt erreichbar, wirtschaftlich attraktiv und lebendig zu halten. Beide Seiten haben nachvollziehbare Argumente und geraten dennoch regelmäßig aneinander.

Besonders interessant war dabei ein Punkt, der fast nebenbei deutlich wurde, Verkehr verschwindet nicht – er wird verlagert.

Genau das ist Teil der Überlegungen im Fahrkonzept. Straßen sollen entlastet werden, indem andere Bereiche mehr Verkehr aufnehmen. Was für die einen eine Verbesserung bedeutet, wird für andere zur neuen Belastung.

Und hier wird es unbequem. Wer weniger Verkehr vor der eigenen Haustür fordert, muss akzeptieren, dass er dann an anderer Stelle entsteht.
Die oft unausgesprochene Erwartung, das Problem möge sich einfach in Luft auflösen, ist realitätsfern.

Das Fahrkonzept wird so zum Auslöser eines größeren Konflikts.

Denn eine verkehrsberuhigte Innenstadt klingt zunächst attraktiv. Doch sie hat Konsequenzen. Ärzte, Einzelhandel und Dienstleister sind darauf angewiesen, dass Menschen sie erreichen können. Lieferverkehr lässt sich nicht beliebig reduzieren oder „wegorganisieren“. Wer das fordert, muss auch sagen, wie Versorgung und wirtschaftliche Stabilität künftig funktionieren sollen.

Gleichzeitig zeigt sich auch, die Stadt setzt stark auf Veranstaltungen, um die Innenstadt zu beleben. Formate wie „Sindelfingen rockt“ sollen Besucher anziehen und Frequenz schaffen. Für viele ist das ein notwendiger Impuls gegen eine aussterbende Innenstadt. Für andere sind solche Events vor allem laut, belastend und ein weiterer Eingriff in die Lebensqualität der Anwohner.

Hier wird der Widerspruch deutlich. Eine lebendige Innenstadt ist selten leise. Und eine völlig ruhige Innenstadt ist selten lebendig.

Doch genau zwischen diesen Polen bewegt sich die aktuelle Diskussion – oft ohne echte Annäherung.

Auch beim Thema Verkehr selbst fehlt es nicht an Konflikten. Pauschale Lösungen greifen zu kurz, während konkrete Probleme wie unnötiger Lärm weiterhin bestehen. Hier wäre gezieltes Handeln, durch evtl. Kontrollen, möglich und nötig.

So entsteht der Eindruck, dass viel diskutiert wird – aber wenig zusammenkommt.

Bürgerbeteiligung droht dabei zur Sammlung von Einzelinteressen zu werden. Jeder Punkt für sich verständlich, in der Summe jedoch kaum vereinbar. Und die Stadt? Sie bewegt sich zwischen dem Versuch, es allen recht zu machen, und der Realität, dass jede Entscheidung neue Konflikte erzeugt.

Vielleicht liegt genau hier das eigentliche Problem.
Es fehlt nicht an Ideen, sondern an Kompromissbereitschaft.

Eine Innenstadt kann nicht gleichzeitig vollständig ruhig, komplett autofrei, wirtschaftlich stark und durchgehend belebt sein. Wer das fordert, fordert letztlich das Unmögliche.

Das Fahrkonzept ist deshalb mehr als ein Verkehrsplan. Es ist ein Spiegel der Erwartungen und der Widersprüche.

Die entscheidende Frage bleibt.

Wollen wir Lösungen – oder nur unsere jeweiligen Probleme verlagern?

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Bericht / Fotos Helmut Werner

Verabschiedung einer engagierte und erfolgreichen Bürgermeisterin von Rutesheim – Susanne Widmaier

Ein Abschied mit viel Herz

Die engagierte und erfolgreiche Bürgermeisterin Susanne Widmaier trat nicht erneut zur Wahl an. In der Stichwahl setzte sich Tobias Pokrop als ihr Nachfolger durch. Am 26. März 2026 wurde Widmaier im Rahmen eines feierlichen Festakts verabschiedet. Ihr Nachfolger trat sein Amt offiziell am 1. April an.

Stehende Ovationen und großer Dank

Mit langanhaltendem Applaus und stehenden Ovationen wurde Susanne Widmaier nach acht Jahren im Amt verabschiedet. Die Aula des Schulzentrums war bis auf den letzten Platz gefüllt.  Ein sichtbares Zeichen der großen Wertschätzung. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich persönlich zu verabschieden und Danke zu sagen. Die Atmosphäre war herzlich und von spürbarer Dankbarkeit geprägt.

Widmaier hatte sich aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen bewusst gegen eine erneute Kandidatur entschieden – ein Schritt, der auch vielfach mit Respekt aufgenommen wurde.

Würdigung und persönliche Worte

In den Redebeiträgen wurde ihr Wirken für die Stadt gewürdigt. Engagement, Verlässlichkeit und eine klare Haltung prägten ihre Amtszeit. Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Kirchen, Vereinen und Verwaltung fanden persönliche Worte des Dankes.

Eine besonders persönliche Note erhielt der Abend durch viele kleine Begegnungen am Rande der Veranstaltung, Händedrücke, kurze Gespräche und Erinnerungen an gemeinsame Projekte zeigten, wie nahbar Susanne Widmaier ihr Amt geführt hatte.

„Verwaltung kann mehr sein“

In ihrer Ansprache zeigte sich Widmaier sichtlich bewegt:
„Wenn ich auf diese intensive Zeit zurückblickte, wurde mir erst bewusst, wie viel wir gemeinsam erreicht haben.“ Ihr Dank galt besonders ihrem Team im Rathaus:
„Wir haben gezeigt, dass Verwaltung mehr sein kann als reines Verwalten, nämlich ein Ort, an dem Menschen gerne arbeiten und gemeinsam etwas bewegen.“

Mit Blick auf die Zukunft sagte sie, sie gehe mit großer Dankbarkeit und Respekt vor dem, was gemeinsam erreicht worden sei. Ihr abschließender Dank galt dem Gemeinderat, den Vereinen und vor allem den Bürgerinnen und Bürgern:
„Am wichtigsten sind die Menschen, mit denen ich diesen Weg teilen durfte.“

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Fotos / Bericht Helmut Werner, Wölfling, Neuweiler

Farbenfroher Festzug begeistert tausende Besucher beim Pferdemarkt – Februar 2026

Rund 90 Gruppen zogen beim 333. Festzug des Leonberger Pferdemarkt durch die Straßen von Leonberg. Musik, Konfetti und geschmückte Wagen sorgten für beste Stimmung – und wir waren selbst Teil des Umzugs.

333. Pferdemarkt-Festzug – Farbenfrohes Spektakel in Leonberg

Fünf Tage lang stand Leonberg wieder ganz im Zeichen der Pferde und der Tradition. Der traditionsreiche Leonberger Pferdemarkt lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher in die Stadt. Höhepunkt der Festtage war am Dienstag, 10. Februar, der große Festzug – bereits der 333. Pferdemarkt-Festzug.

Höhepunkt der Festtage

Der traditionelle Umzug am Pferdemarkt-Dienstag gilt seit jeher als einer der wichtigsten Programmpunkte. Rund 90 Gruppen hatten sich in diesem Jahr zur Startaufstellung versammelt. Historische Kutschen, geschmückte Pferdegespanne, Musikgruppen und fantasievolle Kostüme sorgten entlang der Strecke für ein abwechslungsreiches Bild.

Den Auftakt bildeten die Kutschen mit Gästen aus den Partnerstädten sowie die prämierten Pferde. Danach folgten zahlreiche Vereine und Gruppen mit ihren Wagen und Darstellungen. Musik, Konfetti und viel Applaus der Zuschauer sorgten für eine ausgelassene Stimmung entlang der Straßen.

Auch Tobias Degode, Oberbürgermeister von Leonberg, blieb dabei nicht ganz verschont. Am Ende des Umzugs zierten schwarze und grüne Farbe sein Gesicht – ergänzt durch reichlich Konfetti im Haar.

Auch wir waren Teil des Festzugs

In diesem Jahr durfte ich den Festzug wieder einmal aus einer anderen Perspektive erleben. Unsere Gruppe war mit einem Fahrzeug und Anhänger bei den Leonberger Gruppen mit dabei. Schon im Vorfeld zeigte sich, dass hinter der Teilnahme deutlich mehr steckt als nur die Fahrt durch die Innenstadt
Vorbereitung, Aufbau und später auch der Abbau gehören ebenso dazu.

Umso schöner war es dann, die vielen Zuschauer entlang der Strecke zu sehen und Teil dieses traditionsreichen Umzugs zu sein.

Dank an die vielen Helfer

Oberbürgermeister Degode betonte beim Festzug auch die große Gemeinschaftsleistung hinter dem Pferdemarkt. Zahlreiche Helferinnen und Helfer, Vereine sowie Mitarbeitende der Stadt sorgen jedes Jahr dafür, dass das Fest stattfinden kann.

Nach fünf Tagen voller Tradition, Begegnungen und Feierlaune bleibt der diesjährige Pferdemarkt vielen Besucherinnen und Besuchern sicherlich noch lange in guter Erinnerung.

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Fotos / Bericht Neuweiler, Wölfling, Helmut Werner, Birgit H.

Fotos: Allgemeine Festzugsfoto, Wagen oder Gruppe im Umzug, Zuschauer entlang der Strecke, Stimmung / Konfetti / Musik

Rutesheim – Spatenstich zur Erweiterung des Kinderhort in der Hindenburgstraße

Am 23. Februar 2026 hat die Stadt Rutesheim den Spatenstich für die Erweiterung des Kinderhorts in der Hindenburgstraße gesetzt. Hintergrund ist der ab September 2026 geltende Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. Selbst bei einer Betreuungsquote von 50 Prozent müssten künftig rund 145 Kinder untergebracht werden – der bestehende Hort reicht dafür nicht aus.

Mehr Platz für den Rechtsanspruch

Für den Neubau werden die Gebäude Hindenburgstraße 1 und 3 seit dem 19. Januar abgebrochen. Für die Arbeiten waren etwa vier Wochen geplant. Auf dem Grundstück entstehen im Erd- und Obergeschoss sieben Gruppen- und Nebenräume mit insgesamt 710 Quadratmetern Nutzfläche, im Dachgeschoss drei Wohnungen.

Diskussion um den Altbau

Bildung und Betreuung für die Kinder haben in Rutesheim einen hohen Stellenwert.
Bei Zukunftsprojekten lieber nach vorne schauen.
Nicht alle Gemeinderäte begrüßten den Abriss des ehemaligen Lehrerwohngebäudes und bedauerten den Verlust historischer Substanz im Ortskern. Die Stadt verweist jedoch auf die bessere Eignung des Standorts in unmittelbarer Schulnähe.

Förderung durch das Land

Das Land Baden-Württemberg fördert den Hortneubau mit 70 Prozent der Baukosten.

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Bericht / Fotos Neuweiler, Wölfling, Helmut Werner