angekündigte Verkehrsbehinderungen

gültig vom 15.4.2019 —- Ende Juni 2019
Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn

A 81: Fahrbahndeckensanierung im Bereich der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn
Beginn der Hauptarbeiten ab Montag, 15. April 2019
Vorarbeiten bereits ab Mittwoch, 10. April 2019

Das Regierungspräsidium Stuttgart wird in den kommenden Wochen eine Fahrbahndeckensanierungen im Bereich der A 81 Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn sowie auf den Rampen auf der östlichen Seite der AS durchführen.

Bei dieser Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 1,4 Kilometer erneuert. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen werden zum Teil erneuert und angepasst. Im Bereich der AS Stuttgart-Zuffenhausen werden zudem drei Ein- sowie Ausfahrtsrampen saniert.

Bereits ab Mittwoch, 10. April 2019, werden im Bereich der „Neuwirtshauskreuzung“ Vorarbeiten stattfinden. In dieser Zeit wird der Linksabbiegestreifen von der   B 10 kommend in Richtung Gewerbegebiet Kallenberg S-Stammheim gesperrt. Der Verkehr wird über eine zweite Wendemöglichkeit kurz nach der Neuwirtshauskreuzung umgeleitet.

Die Hauptmaßnahme gliedert sich in drei Bauphasen und beginnt am Montag, 15. April 2019. Nach der Einrichtung der Verkehrssicherung werden in der ersten Bauphase die Einfahrtsrampe der B 10, von Vaihingen (Enz) kommend, auf die A 81 und die Ausfahrtsrampe von der A 81 auf die B 10 in Fahrtrichtung Vaihingen (Enz) saniert. Durch eine Anpassung der Lage der Rampe kann außerdem der Verflechtungsbereich verlängert werden. Dadurch können die Verflechtungsvorgänge von der B 10 auf die A 81 optimiert werden. In der zweiten Bauphase wird die Rampe der B 10, von Stuttgart kommend auf die A 81, in Fahrtrichtung Heilbronn saniert. Im Bereich der bestehenden Parallelfahrbahn finden außerdem Arbeiten statt, die eine frühere Einfädelung des Verkehrs auf die A 81 ermöglichen, sodass der Verkehrsfluss von der       B 10-Rampe auf die A 81 künftig bevorrechtigt erfolgen kann.

In der darauf folgenden Bauphase 3 wird die Hauptfahrbahn auf der A 81 im Bereich der AS Stuttgart-Zuffenhausen auf einer Länge von circa 1,4 Kilometer saniert. In dieser Zeit ist lediglich die Rampe von Vaihingen (Enz) kommend in Fahrtrichtung Heilbronn A 81gesperrt. Alle übrigen Fahrbeziehungen sind wieder uneingeschränkt nutzbar.

Um diesen Umbau zu realisieren werden die betroffenen Rampen in der jeweiligen Bauphase komplett gesperrt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die örtlich eingerichteten Umleitungen zu beachten. Während den Bauphasen 1 und 3 wird der Verkehr, aus Vaihingen (Enz) kommend, auf der B 10 weitergeführt. In Stuttgart-Neuwirtshaus besteht die Möglichkeit an der sogenannten „Neuwirtshauskreuzung“ zu drehen und an der AS Stuttgart-Zuffenhausen regulär auf die A 81 aufzufahren. Der Verkehr von der A 81 kommend, mit Fahrziel Vaihingen (Enz), wird ebenfalls über diese Umleitungsstrecke geleitet. Während der Bauphase 2 wird der Verkehr innerhalb der AS Stuttgart-Zuffenhausen im Kleeblatt geführt und gelangt so auf die A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn.

Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 beziehungsweise temporär auch auf 60 Kilometer pro Stunde beschränkt.

Die Dauer der Gesamtmaßnahme beträgt knapp neun Wochen und wird daher voraussichtlich im Juni abgeschlossen sein. Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Ausnutzung verlängerter Schichten sowie Samstags- und Nachtarbeit verkürzt.

Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

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gültig vom 1.4.2019 —- Ende Juni 2019
Herrenberg – Kayh

Vollsperrung der B 296 bei Herrenberg-Kayh

Erstellung einer neuen Verbindungsrampe von der K 1040 zur B 296 bei Herrenberg-Kayh, Ausbau der Kreisstraße K 1040 zwischen der Kreisgrenze (Ammerbuch-Altingen) und Herrenberg-Kayh, Sanierung der B 296 zwischen der BAB 81 AS-Herrenberg und der Kreisgrenze bei Breitenholz (Ammerbuch)

Vollsperrung der B 296 zwischen der BAB 81 AS-Herrenberg und der Kreisgrenze bei Breitenholz (Ammerbuch) läutet Maßnahmenpaket an

 Von Montag, den 1. April 2019 an wird in die Bundesstraße B 296 auf Höhe der Autobahnmeisterei in Herrenberg bis zur Kreisgrenze kurz vor der Einmündung der K 6916 in Richtung Breitenholz (Ammerbuch) komplett gesperrt.

Der überörtliche Verkehr von Herrenberg nach Tübingen und umgekehrt wird über die K 1036 in Gültstein auf die K 1039 / K 6918 nach Altingen (Ammerbuch) weiter auf die L 359 durch Reusten (Ammerbuch), Poltringen (Ammerbuch) und Pfäffingen (Ammerbuch) weiter auf der B 296 in Richtung Tübingen umgeleitet.

Mit der Vollsperrung der B 296 bei Herrenberg-Kayh, welche bis voraussichtlich Ende Juni andauern wird, wird die Umsetzung eines ganzen Maßnahmenbündels eingeläutet. In diesem Maßnahmenpaket inbegriffen ist die, von der Raumschaft lang ersehnte, neue Verbindungsrampe von der K 1040 zur B 296 bei Herrenberg-Kayh. Des Weiteren wird die K 1040 zwischen der Kreisgrenze (Ammerbuch-Altingen) und Herrenberg-Kayh ausgebaut wobei eine durchgängige Radwegverbindung in diesem Zuge geschaffen wird.

Im Voraus zur Vollsperrung der B 296 werden vorbereitende Maßnahmen unter anderem auf der Umleitungsstrecke zu sehen sein. Mitunter wird die Umleitungsbeschilderung schon einmal auf der Strecke verteilt jedoch ohne aktiviert zu werden. Dies wird erforderlich, um zum Startschuss der Baumaßnahme die umfangreiche Umleitung mit einem relativ geringen Zeitaufwand in Betrieb nehmen zu können. Des Weiteren wird eine provisorische Zufahrt von der B 296 zum P+M-Platz bei der Autobahnmeisterei Herrenberg an der BAB 81 AS-Herrenberg vorab hergestellt. Hierbei wird der Betrieb des P+M-Platzes zeitweise beeinträchtigt sein.

Während der ersten Bauphase geschieht die Sanierung der gesamten Strecke von rund 3,6 km. Hierbei werden die geschädigten oberen Asphaltschichten bis zu einer Tiefe von 13 cm vollflächig entfernt. Im Anschluss wird ein dreischichtiges Asphaltpaket (Asphaltdecke, -binder und -tragschicht) mit einer Gesamtstärke von 23 cm erhöht eingebaut. Inbegriffen sind die Sanierungen der drei Bauwerke im besagten Streckenabschnitt. Hierbei übernimmt das Straßenbauamt des Landkreises Böblingen für den Bund die Planung sowie die Durchführung der Sanierung der Bundesstraße.

Im Anschluss erfolgt während der zweiten Bauphase die Verbindung der K 1040 an die B 296 mittels einer Rampe auf Höhe des Wertstoffhofes in Kayh (Herrenberg). Durch den neuen, einhüftigen Anschluss wird eine Entlastung insbesondere von Schwerverkehr in der Ortsdurchfahrt Altingen (Ammerbuch) und den Ortsrandbereichen von Kayh (Herrenberg) und Mönchberg (Herrenberg) erreicht. Mit dieser Verbindungsrampe wird den Entwicklungen in der Raumschaft Rechnung getragen, welche eine Erhöhung der Verkehrsbelastung mit sich bringen.

Der Landkreis investiert rund 2,0 Mio. € für diese Maßnahme welche Bestandteil der zweiten Fortschreibung des Straßenerhaltungsprogrammes (SEP) ist und nach dem LGVFG gefördert wird. Die Gesamtmaßnahme in Höhe von 4,3 Mio. € wurde an das Bauunternehmen Wolff & Müller vergeben.

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gültig vom 18.3.2019 —- November 2019
Böblingen – Sindelfingen

Update 17.3.2019:

Baubeginn an der „Daimler-Kreuzung“ K 1073 in Richtung Dagersheim ab 26.März 2019 gesperrt

Am 26. März 2019 beginnt die umfangreiche Straßenbaumaßnahme an der Kreuzung, wo sich die Kreisstraße zwischen Böblingen und Dagersheim mit der Gottlieb-Daimler-Straße und der Dornierstraße kreuzen – die sogenannte „Daimlerkreuzung“. In der ersten Bauphase wird die Verbindung zwischen Böblingen und Dagersheim (Fahrbeziehung Ost-West) vollgesperrt. Die Fahrbeziehung Nord-Süd zwischen dem Daimlerwerk und dem Industriegebiet Hulb ist einspurig in beiden Fahrtrichtungen möglich. Der Rechtsabbieger vom Daimlerwerk in Richtung Dagersheim/B 464 wird zugelassen. Das Rechts-Abbiegen von der Innenstadt Böblingen kommend in Richtung Daimlerwerk Sindelfingen und von der nördlichen Hulb in Richtung Innenstadt Böblingen sind in dieser ersten Bauphase möglich.

Eine innerörtliche Umleitung zwischen Dagersheim und der Böblinger Innenstadt wird über die Schickardstraße / Hanns-Klemm-Straße / Heinkelstraße ausgeschildert. Der Verkehr von der B 464 aus beiden Richtungen (Renningen und Tübingen) wird über die Tierheimkreuzung auf die innerörtliche Umleitung geleitet. Der Verkehr von der A 81 von Singen kommend wird über die L 1183 (Calwer Straße) in Sindelfingen zum Daimlerknoten geführt.

Generell wird dem überregionalen Verkehr eine großräumige Umfahrung unter Nutzung der B 464 oder A 81 empfohlen. Auch die Herrenbergerstraße in Böblingen und die Calwerstraße in Sindelfingen sind geeignete Ausweichrouten.

Der westliche Gehweg in der Dornierstraße wird wegen dem barrierefreien Umbau der Bushaltestelle gesperrt. Die restlichen Geh- und Radwege bleiben aufrechterhalten oder werden provisorisch durchs Baufeld geführt.

Verkehrs-Knotenponkt “Daimlerkreuzung” Vorbereitende Bauarbeiten ab 18. März 2019 unter Verkehr
Vollsperrung der westlichen Kreuzungshälfte in Richtung Dagersheim ab 26. März 2019

Nach Fertigstellung der Herrenbergerstraße kommt ein weiteres Großprojekt auf Böblingen zu. Am 18. März 2019 beginnen die Bauarbeiten an Böblingens Haupt- und Drehangelpunkt zur Firma Daimler und zur Hulb, an dem sich die Kreisstraße zwischen Böblingen und Dagersheim mit der Gottlieb-Daimler-Straße und der Dornierstraße kreuzen – die sogenannte „Daimlerkreuzung“. Sie weist durch die hohe LKW-Belastung starke Spurrinnen auf.

Zunächst stehen Vorarbeiten an, bei denen zeitweise einzelne Spuren gesperrt werden müssen; eine Durchfahrt in alle Richtungen ist jedoch noch möglich. Ab 26. März wird die Vollsperrung der westlichen Kreuzung Richtung Dagersheim eingerichtet. Das Landratsamt Böblingen informiert rechtzeitig über die Verkehrsführung und Umleitungen. Die Verkehrsbeeinträchtigung dauert voraussichtlich bis Ende September.

Auch die angrenzende Schwippebrücke der Stadt Sindelfingen muss aufgrund von Schäden an der Tragwerkskonstruktion saniert werden. Im Zuge dessen wird auch die komplette Fahrbahnoberfläche inklusive Abdichtung neu hergestellt.

Für Landrat Roland Bernhard bedeutet der aufwendige Umbau konkrete Wirtschaftsförderung für die Daimler AG und die Industrie- und Logistikunternehmen im Gewerbegebiet Hulb: „Wir wenden als Pioniere eine neue, innovative Methode an, um einen der wichtigsten und am stärksten belasteten Knotenpunkte im Landkreis Böblingen dauerhaft zu ertüchtigen. Mit Beton als Belag wird die Fahrbahn den Schwerlastverkehr für Jahrzehnte aushalten ohne dass größere Instandhaltungsmaßnahmen notwendig werden.“

Das Straßenbauamt des Landkreises Böblingen hat den Kreuzungsumbau in betonweise geplant. Während Beton bei Autobahnen, Rastplätzen und Busbahnhöfen schon länger angewendet wird, wird er in Kreuzungsbereichen kaum verwendet. Für die Region ist diese Maßnahme daher eine Premiere.

Die Nutzungsdauer bei einer Betonfahrbahn ist wesentlich höher als beim herkömmlichen Asphalt. Beton widersteht den hohen Schub-, Radial- und Bremskräften der Lastwagen besonders gut, ohne sich zu verformen.

Die zu bewältigenden Aufgabestellungen für die am Bau Beteiligten sind eine Herausforderung. Neben der Verkehrsleitplanung trifft dies vor allem auf technische Details zu. So wird ein Betonfertiger zum Einsatz kommen, um eine möglichst ebene Oberfläche zu erreichen. Auch die wechselnden Fahrbahnbreiten, wechselnde Gefälle und Fahrbahnneigungen, Schachteinbauten und der angrenzende Verkehr bei einer halbseitigen Sperrung sowie eine Fußgänger- und Radfahrerführung durch das Baufeld sind weitere Schwierigkeiten.

Die Bauabschnitte sind so angelegt, dass der Betonfertiger die Hauptachsen am Stück herstellen kann und damit ein hohes Maß an Ebenheit erreicht. Um sowohl den technischen Anforderungen und den Belangen des öffentlichen Verkehrs gerecht zu werden, entschied man sich für zwei Bauabschnitte.

„Der Landkreis Böblingen hat mit seinen 20 Kreisverkehren aus Beton bereits gute Erfahrungen gemacht,“ so Landrat Bernhard. „Mit der Betonbauweise haben wir für die Zukunft auch bei Kreuzungen mit viel LKW-Verkehr eine gute Alternative, etwa bei Gewerbegebieten.“

Der langen Lebensdauer einer solchen Betonbauweise steht der Nachteil einer langen Aushärtezeit gegenüber, was eine längere Bauzeit und Sperrzeit zur Folge hat. Die Gesamtbauzeit an der Daimlerkreuzung dauert circa acht Monate von März bis November. Ab Ende September sollen jedoch die Arbeiten an der Hauptfahrbahn abgeschlossen sein, sodass dann die Verkehrseinschränkungen wesentlich geringer sein werden.

Das Amt f

Feuerwehrübung, Gefahrenabwehrübung im Darmsheimer Tunnel 21.4.2018

21.4.2018, Sindelfingen Darmsheim, Darmsheimer Tunnel, Großübung Gefahrenabwehrübung im Darmsheimer Tunnel.

Im Zusammenhang mit der Übung kommt es zu Verkehrseinschränkungen. Die dafür erforderliche Vollsperrung der L 1182 in Richtung Döffingen erfolgt am Samstag, 21. April 2018 ab 15 Uhr. Die Sperrung wird unmittelbar nach Ende der Übung (voraussichtlich ab 18 Uhr) wieder aufgehoben.
So wurde es im Vorfeld angekündigt. Da die vorhandenen Flächen am Tunnel, am Ost- und Westportal, weitgehend ausreichten gab es nur während der Anfahrt der Wehren Behinderungen aber keine lange Vollsperrungen. Bei dieser öffentlichen Übung wurde ein Verkehrsunfall im Darmsheimer Tunnel angenommen.

Die Ausgangslage

Gegen 15:30 Uhr wurden die Helfer mit dem Alarmstichwort “VU schwer” alarmiert. Die Gäste bei der Übung konnten schon seit einiger Zeit sehen wie Rauch aus dem Tunnel aufstieg.
Das Unfallszenario, ein PKW hatte einen Unfall mit einem Kleinbus. Eine Person wurde dabei eingeklemmt . Der Kleinbus geriet dabei auch in Brand. Weiterhin standen noch weitere unbeteiligte Fahrzeuge im Tunnel und blockierten den freien Zugang zu den verunfallten Fahrzeugen. Dadurch befanden sich auch noch weitere Personen im Tunnel. Einige Personen konnten sich selbst über den Rettungsstollen ins freie Retten liefen aber orientierungslos im Gelände herum. Einige weitere Personen wurden aber noch im Tunnel vermisst. Diese sind durch den Rauch bewusstlos geworden und mussten von den Feuerwehren gesucht und gerettet werden.

Der Einsatz

Für jeden Gefahrenfall besteht eine spezielle Alarm, Ausrückeordnung und Einsatzplanung. Die Einsatzleitung und die Menschenrettung hat sich bei dieser Gefahrenabwehrübung am Ostportal postiert. Für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung sind die Fahrzeuge in das Westportal eingefahren. Da der Tunneleingang im Westen tiefer liegt war auch von dieser Seite ein Großteil des Tunnel fast rauchfrei. Die Wehren aus Grafenau, Dagerheim und Darmsheim übernahmen dabei die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung. Für die Menschenrettung war die Abteilung Sindelfingen und Maichingen am Ostportal verantwortlich. Der sogenannte Such- und Rettungstrupp bestand hierbei aus 5 Personen. Bei fast Nullsicht musste der Tunnel Zentimeter für Zentimeter nach Personen abgesucht werden. Bei diesem Übungsfall mussten 5 Personen von den Rettungskräften gefunden werden.

Die gefundenen und evtl. verletzten Personen aus dem Tunnel wurden am Tunnelportal den weiteren Rettungskräften (DRK) und dem Notarzt übergeben. Diese übernahmen auch die weiteren Versorgung und den Transport in die umliegenden Krankenhäuser. Zusätzlich übte das Kreisauskunftsbüro den Einsatz um eventuelle Fragen von möglichen Angehörigen der Unfallopfer beantworten zu können.

Beteiligten Wehren und Retter

Insgesamt waren ca. 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, Polizei sowie THW im Einsatz. Dabei waren Feuerwehren aus Grafenau, Dagersheim, Darmsheim, Sindelfingen und Maichingen im Einsatz. Weiterhin die Führungsgruppe des Landkreises Böblingen mit Kreisbrandmeister. Sowie verschiedene Ortsgruppen des DRK die die Behandlung der Verletzten und den Weitertransport in die Krankenhäuser übernahm. Um dabei eventuell geflüchtete und verwirrte Personen zu finden war auch die Rettungshundestaffel des DRK Sindelfingen im Einsatz.

Neben der Einsatzleitung unter der Leitung von Rainer Just zeigte sich auch Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und Stadtbrandmeister Wolfgang Finkbeiner sehr zufrieden. Diese Übung ist auch für die Verkehrsfreigabe und bevorstehende Eröffnung des Tunnels vorgeschrieben.

Infos Feuerwehr Sindelfingen Text/Fotos Helmut Werner

Schönbuchturm Herrenberg – Parkplatzpräsentation und Bauforschritt des Turm – 19.4.2018

19.4.2018 Schönbuchturm Herrenberg, Neugestaltung des Parkplatz Schönbuchturm und Naturfreundehaus, Baufortschritt Schönbuchturm.

Die Umgestaltung und Erweiterung des Parkplatz Schönbuchturm ist fast fertig. Damit gibt’s mehr Parkraum am Naturfreundehaus und dem Schönbuchturm. Durch die Umgestaltung sind 75 neue Parkplätze entstanden. Somit sind jetzt insgesamt 177 Stellplätze vorhanden. Die neuen modernen Fahrradstellplätze mit Lade Stationen für E-Bikes gibt es noch nicht, sollen aber bis zur Eröffnung des Schönbuchturms fertiggestellt sein.

Mit dem Schönbuchturm entsteht somit ein neuer, freizeittouristischer HotSpot auf dem 580m hohen Stellberg im Herrenberger Forst. Dieser Punkt, eine ehemalige Deponie, gilt als einer der höchsten Punkte des Schönbuchs. Der Schönbuchturm hat an dieser Stelle, wie das Naturfreundehaus und der nahegelegene Waldfriedhof, auch eine gute Anbindung an den ÖPNV. Westlich vom Naturfreundehaus gibt es auch noch den Waldseilgarten und eine Mountainbike Strecke.

Bei der Parkplatzpräsentation des erweiterten Parkplatzes betonte der Erste Bürgermeister Tobias Meigel. “Raus aus den mittelalterlichen Mauern und rein ins grüne Freizeitvergnügen”. Der Parkplatz selbst ist nicht komplett asphaltiert sondern nur die Fahrspuren. Die Stellplätze selbst sind nur ein geschottert. Zwischen den Reihen wurde eine Einzelbaum Bepflanzung angelegt und teilweise mit Holzbalken abgetrennt. Der erweiterte Parkplatz mit der Pedelec-Ladestation sei dabei ein Baustein die Infrastruktur im Erlebniskonzept Schönbuch auszubauen.
Alle hoffen natürlich dass der Schönbuchturm viele Gäste anlocken wird die dann auch der Altstadt von Herrenberg zugutekommen.
Den Strom für die E-Bikes am Schönbuchturm liefern die Stadtwerke Herrenberg. Verschiedene Fahrrad-Servicestationen im Stadtgebiet und einer Pedelec-Leihstadion am Bahnhof Herrenberg zeigt dass Mobilität ein wichtiges Ziel der Stadt am Schönbuchrand ist.

Die Eröffnung des Schönbuchturms ist geplant für den 9. Juni 2018.
Die Fotos sind von dem Tag der Parkplatzpräsentation

Text/Fotos Helmut Werner

   

Tag der offenen Tür – Feuerwache Leonberg 15.4.2018

15. April 2018, Leonberg, Freiwillige Feuerwehr Leonberg, Tag der offenen Tür der Feuerwache Leonberg.

Besser konnte es die freiwillige Feuerwehr Leonberg dieses Jahr nicht erwischen. Ein Tag der offenen Tür bei Strahlenden Sonnenschein und milde Temperaturen. Ab 11:00 Uhr ging’s los mit dem Programm das die Arbeit der Feuerwehr den Gästen näher brachte.

An so einem Tag der offenen Tür wurde von der Feuerwehr einiges geboten. Die Eröffnung, schon fast eine Tradition, machte der Schalmeienzug der Freiwilligen Feuerwehr Leonberg unter der Leitung von Norbert Karger. Stündlich fand dann eine Führung durch die Feuerwache Leonberg statt. Im Laufe das Tages zeigte die Feuerwehr dann auch viele Übungen. Dabei war eine Fettexplosion, ein Wohnzimmerbrand, Rettung aus Höhen und Tiefen, sowie ein Verkehrsunfall und auch ein Gefahrgutunfall. Neben der Fahrzeugschau wurde auch eine Arbeitsbühne angeboten mit der man bei über 30m Höhe eine Aussicht über Leonberg genießen konnte.
Weiterhin gibt es jetzt auch ein neues Fahrzeug bei der FFW-Leonberg, ein MTW, der feierlich übergeben wurde. Diese Übergabe wurde von Oberbürgermeister Martin Kaufmann persönlich vorgenommen der auch betonte das das Fahrzeug nicht vom Land sondern durch eigene Leistung finanziert wurde.

Bei diesem “Tag der offenen Tür” präsentierte der Arbeiter-Samariter-Bund ihren Wünschewagen.
Was genau kann man unter den Begriff Wünschewagen verstehen.
Das Projekt gibt es schon seit 2014. Es ist ein rein ehrenamtlich getragenes und ausschließlich aus Spenden finanziertes Projekt. Dabei erfüllt es Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch und fährt sie gemeinsam mit ihren Familien und Freunden noch einmal an ihren Lieblingsort.
Die freiwillige Feuerwehr Leonberg überreichte am Ende des Tags eine Spende in Höhe von 800 Euro an den Arbeiter-Samariter-Bund. Der Erlös von der Arbeitsbühne, wo man die Aussicht über Leonberg genießen konnte, war auch zu 100% mit dabei.

Impressionen des Tages gibt es wie immer an diesem Ende des Berichts.
Fotos Text JoeWö und Helmut Werner

Vollsperrungen Aufgrund der Nordumfahrung / Tunnelneubau Darmsheimertunnel am 21.4.2018

Update

Erste Sperrung 6.April 23:00 Uhr bis 9.April 2018 5:00 Uhr Vollsperrung der Kreuzung L1183/Döffinger Straße und der K1004/Mühlackerstraße.

Inzwischen steht der Tunnelneubau des Darmsheimer Tunnels kurz vor der Fertigstellung. Deshalb müssen jetzt einige Arbeiten an der Nordumfahrung gemacht werden. Diese erste Sperrung betrifft die Ostseite der Nordumfahrung. Dabei wird der endgültige Fahrbahn Belag an dieser Kreuzung eingebaut und die bisherige Fahrbahn mit der neuen Fahrbahn Richtung Tunnel verbunden. Die Straßen von Sindelfingen und von Maichingen nach Darmsheim werden deshalb voll gesperrt. (Die Zufahrt zu der Fa. Kömpf, Fa. Holcim Milchtankstelle sowie der Fa. Schäfer ist frei)

Umleitungstrecken

Die Umleitung aus Richtung Westen wird über Darmsheim/Dagersheim ausgeschildert (Widdumstraße, Dagersheimer Straße, Hauptstraße Böblinger Straße und B464). Aus Fahrtrichtung Sindelfingen wird die Umleitung wie oben beschrieben in Gegenrichtung geführt und beschildert. Aus Richtung Maichingen kann die K 1004 bis zu den Betrieben in Darmsheim befahren werden, die damit erreichbar bleiben. Die Umleitung des überörtlichen Verkehrs aus Richtung Maichingen erfolgt über die B 464 und die bereits oben beschriebene Umleitung.

Zweite Vollsperrung 13.April 23:00 Uhr bis 16.April 2018 5:00 Uhr Vollsperrung L1182/Döffinger Straße Richtung Grafenau

An diesem Termin ist die Westseite betroffen. Dabei wird die Fahrbahn des Darmsheimer Tunnel an die bestehende Fahrbahn Richtung Grafenau angeschlossen.

Die Umleitung erfolgt über die B 295 und B 464 (ab Weil der Stadt) bzw. in umgekehrter Richtung (aus Sindelfingen). Entsprechende Hinweise werden aufgestellt. Aus Darmsheim ist eine Umleitung über Aidlingen ausgeschildert.

Dritte Vollsperrung 21.April 2018 ab 15:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr. Große Öffentliche Übung zur Gefahrenabwehr am Darmsheimer Tunnel

Auch zu dieser Übung ist eine Vollsperrung erforderlich. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen an der öffentlichen Gefahrenabwehrübung teilzunehmen. Die Übung beginnt am Samstag, den 21. April um 15.30 Uhr am Tunnelportal Ost (Seite Steinbruch Schäfer).

Die Umleitung erfolgt über die B 295 und B 464 (ab Weil der Stadt) bzw. in umgekehrter Richtung (aus Sindelfingen). Entsprechende Hinweise werden aufgestellt. Aus Darmsheim ist eine Umleitung über Aidlingen ausgeschildert.

Die geplante Fertigstellung und Eröffnung soll dann im Mai 2018 erfolgen.

Infos Stadt Sindelfingen / Text Fotos Helmut Werner

Die Kreuzung L1183/Döffinger Straße und der K1004/Mühlackerstraße – Ostseite

 

L1182/Döffinger Straße Richtung Grafenau – Westseite