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Verabschiedung einer engagierte und erfolgreichen Bürgermeisterin von Rutesheim – Susanne Widmaier

Ein Abschied mit viel Herz

Die engagierte und erfolgreiche Bürgermeisterin Susanne Widmaier trat nicht erneut zur Wahl an. In der Stichwahl setzte sich Tobias Pokrop als ihr Nachfolger durch. Am 26. März 2026 wurde Widmaier im Rahmen eines feierlichen Festakts verabschiedet. Ihr Nachfolger trat sein Amt offiziell am 1. April an.

Stehende Ovationen und großer Dank

Mit langanhaltendem Applaus und stehenden Ovationen wurde Susanne Widmaier nach acht Jahren im Amt verabschiedet. Die Aula des Schulzentrums war bis auf den letzten Platz gefüllt.  Ein sichtbares Zeichen der großen Wertschätzung. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich persönlich zu verabschieden und Danke zu sagen. Die Atmosphäre war herzlich und von spürbarer Dankbarkeit geprägt.

Widmaier hatte sich aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen bewusst gegen eine erneute Kandidatur entschieden – ein Schritt, der auch vielfach mit Respekt aufgenommen wurde.

Würdigung und persönliche Worte

In den Redebeiträgen wurde ihr Wirken für die Stadt gewürdigt. Engagement, Verlässlichkeit und eine klare Haltung prägten ihre Amtszeit. Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Kirchen, Vereinen und Verwaltung fanden persönliche Worte des Dankes.

Eine besonders persönliche Note erhielt der Abend durch viele kleine Begegnungen am Rande der Veranstaltung, Händedrücke, kurze Gespräche und Erinnerungen an gemeinsame Projekte zeigten, wie nahbar Susanne Widmaier ihr Amt geführt hatte.

„Verwaltung kann mehr sein“

In ihrer Ansprache zeigte sich Widmaier sichtlich bewegt:
„Wenn ich auf diese intensive Zeit zurückblickte, wurde mir erst bewusst, wie viel wir gemeinsam erreicht haben.“ Ihr Dank galt besonders ihrem Team im Rathaus:
„Wir haben gezeigt, dass Verwaltung mehr sein kann als reines Verwalten, nämlich ein Ort, an dem Menschen gerne arbeiten und gemeinsam etwas bewegen.“

Mit Blick auf die Zukunft sagte sie, sie gehe mit großer Dankbarkeit und Respekt vor dem, was gemeinsam erreicht worden sei. Ihr abschließender Dank galt dem Gemeinderat, den Vereinen und vor allem den Bürgerinnen und Bürgern:
„Am wichtigsten sind die Menschen, mit denen ich diesen Weg teilen durfte.“

Fotos / Bericht Helmut Werner, Wölfling, Neuweiler

Leonberg, OB Cohn verabschiedet sich – 22.11.2025 Stadthalle Leonberg

Abschiedsveranstaltung in der Stadthalle

Feierliche Verabschiedung von Oberbürgermeister Martin Georg Cohn

Am Freitag, 21. November 2025, ist Oberbürgermeister Martin Georg Cohn im Rahmen einer öffentlichen Feier in der Leonberger Stadthalle verabschiedet worden. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft kamen, um dem Rathauschef nach acht Jahren im Amt ihren Respekt zu zollen.

Musikalisch wurde der Abend von Till Schumacher und Harry Wang (Jugendmusikschule Leonberg) gestaltet. Für eine tänzerische Einlage sorgten die „Siesta Dancers“. Nach verschiedenen Grußworten hielt Kabarettist Christoph Sonntag eine pointierte Laudatio. Anschließend diskutierten Tübingens OB Boris Palmer, Schülervertreter Quentin Gärtner und Cohn über das „Geheimnis erfolgreicher Städte“, moderiert von Bernadette Schoog.

Breit besetzte Gästeliste

Unter den Gästen befanden sich unter anderem die Oberbürgermeister Michael Makurath (Ditzingen), Dirk Oestringer (Gerlingen), Frank Nopper (Stuttgart) und Boris Palmer (Tübingen) sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Rutesheim und Weil der Stadt. Für den Kreis war Landrat Roland Bernhard anwesend.

Auch der Gemeinderat war nahezu vollständig vertreten – von CDU, SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern über SALZ bis zur AfD.

Rückblick auf acht bewegte Jahre

Mehrere Redner erinnerten an Cohns entschlossenes Handeln in den Corona-Jahren, in denen die Stadt Handel, Gastronomie und Gewerbe umfangreich unterstützt hatte. Betont wurden außerdem Initiativen und Projekte aus seiner Amtszeit, darunter einige unkonventionelle Ideen.

Landrat Bernhard sprach offen an, dass das Verhältnis zwischen Stadt und Kreis nicht immer frei von Konflikten gewesen sei – etwa im Streit um die Kreisumlage. Gleichzeitig hob er gemeinsame Erfolge hervor, darunter den Einsatz für den Rettungshubschrauber am Leonberger Krankenhaus.

Der Esslinger OB Matthias Klopfer, der in Leonberg aufgewachsen ist, überraschte Cohn mit einem humorvollen Geschenk: einem Modell eines Aston Martin, in Anspielung auf Cohns kurzen Besitz eines solchen Fahrzeugs.

Unternehmer Hannes Burgdorf kritisierte in seiner Rede „bösartige Anfeindungen“ gegen Cohn, verwies aber auch auf kontroverse Themen wie das Buch „Vetternwirtschaft“. Christoph Sonntag griff in seinem Auftritt die öffentliche Kritik an Cohn kabarettistisch auf.

Persönliche Abschiedsworte

In seiner Rede verzichtete Cohn bewusst auf Schuldzuweisungen. Er dankte seiner Familie sowie allen Mitarbeitenden der Stadtverwaltung – „von den Kolleginnen und Kollegen im Klärwerk bis zu denen in den Büros“.

Der politische Umgangston sei „nicht immer fair und manchmal unter der Gürtellinie“ gewesen, sagte er und schloss mit dem Appell: „Wir sollten alle aufeinander achten.“

Cohn kündigte an, in Leonberg zu bleiben: „Ich freue mich darauf, die Stadt ohne Termindruck zu erleben – im Gespräch ohne Uhr, im Alltag ohne Agenda.“

An seinen Nachfolger Tobias Degode gerichtet sagte er: „Ich konnte nicht alle schwierigen Aufgaben zu Ende bringen. Aber du hast die Fähigkeit, die Ruhe und das Herz, diesen Weg weiterzugehen.“

Informationen Stadt Leonberg, Bericht / Fotos, Wölfling, Helmut Werner
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