Category Archives: Verschiedenes aus dem Umland

Teileröffnung des neuen Neckartalübergangs – Autobahn A6 – AS Wiesloch/Rauenberg und AK Weinsberg

27.3.2019, Neckarsulm, Teileröffnung des neuen Neckarübergangs zwischen AS Wiesloch / Rauenberg und AK Weinsberg.

Das erste Teilstück des Neckarübergangs ist fertiggestellt. In der Nacht vom 1. – 2.April 2019 erfolgt/e die Verkehrsübergabe. Damit rollt der Verkehr jetzt zumindest sechs spurig über das Neckartal. Das ganze auch noch rechtzeitig vor der Bundesgartenschau in Heilbronn. Jetzt also kommt die zweite Brückenseite dran. Die Baustelle  bleibt also noch mindestens 3 Jahre. “Rund 26 Kilometer Ausbaustecke und 36 neu zu bauende Brücken stellen höchste Anforderungen an die Kunst der Straßen- und Brückenbauer.”  So wurde es bei der Eröffnungsansprache verkündet. Das Regierungspräsidium ist aber zuversichtlich das alles, bis Mitte 2022 fertiggestellt ist.

Die alte Brücke des Neckartalübergangs  bestand vielmehr aus vier einzelnen Brücken. Der gesamte Neckarübergang stammt aus dem Jahr 1967.  Im Jahr 1996 wurde ein Versuch gestartet, den Verkehr sechs streifig über die Brücken zu führen. 2013 musste der Versuch jedoch abgebrochen werden weil Schäden festgestellt wurden. Um das heutige Sicherheitsniveau herzustellen gab es nur eine Möglichkeit, eine Neubau. Dabei werden aus den vier Einzelbrücken jetzt zwei Einzelbrücken je Fahrtrichtung. Insgesamt wird der Neubau dann 170 Millionen Euro kosten.

Das weitere Vorgehen.

Da der Verkehr jetzt über die neue Brücke läuft kann das alte Bauwerk zurück gebaut werden. Das Ende der Rückbaus sollte im September 2019 abgeschlossen sein. Jetzt beginnt  der Bau des südlichen Teil des Übergangs. (Fertigstellung geplant Oktober 2021) Diese Brücke steht dann auch gleich an ihrer endgültigen Position. Der Verkehr wird dann auf diese südliche Brücke verlegt und die Nördliche  um 18.50m mittels Pressen in ihre endgültige Position gebracht. Das ganze wird bis Juni 2022 dauern. Danach kann der Verkehr störungsfrei in beide Richtungen fließen.

Die A6 ist eine wichtige Ost-West Verbindung.

Die A6 ist eine wichtige Ost-West Verbindung mit einem Verkehrsaufkommen von ca. 100.000 Fahrzeugen pro Tag. Der Schwerlastverkehr hat dabei einen Anteil von ca. 30%.
Der im Dezember 2016 geschlossene ÖPP-Vertrag (Öffentlich-private-Partnerschaft)umfasst ein Volumen von circa 1,3 Milliarden Euro. Er sieht den sechsstreifigen Ausbau der A 6 auf einer Gesamtlänge von 25,5 Kilometern vor. Zudem sind darin Betrieb und Erhaltung des gesamten Autobahnabschnitts auf einer Länge von 47,2 Kilometern für die Dauer von 30 Jahren geregelt. Neben dem Bau von rund 13 Kilometern Lärmschutzwänden und 17 Regenwasserbehandlungsanlagen werden auch zahlreiche Brückenbauwerke erneuert.

Bei der feierlichen Eröffnung nahmen teil:
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Steffen Bilger. Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Andreas Hollatz, Ministerialdirigent im Verkehrsministerium Baden-Württemberg.

Bericht vom Spatenstich des neuen Neckarübergangs im Jahr 2017

Infos Regierungspräsidium Stuttgart
Text/Fotos Helmut Werner






Ab 1. April 2019 – Vollsperrung der B 296 bei Herrenberg-Kayh – Spatenstich

Kein Aprilscherz, Spatenstich und Beginn der Vollsperrung vom 1.4.2019 bis Ende Juni.

Vollsperrung der B 296 zwischen der BAB 81 AS-Herrenberg und der Kreisgrenze bei Breitenholz (Ammerbuch)

Es gibt Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen. Sanierung der B 296 zwischen der BAB 81 AS-Herrenberg und der Kreisgrenze bei Breitenholz (Ammerbuch) Heute wurde bereits mit dem Abfräsen des Asphalt begonnen.

Der überörtliche Verkehr von Herrenberg nach Tübingen und umgekehrt wird über die K 1036 in Gültstein auf die K 1039 / K 6918 nach Altingen (Ammerbuch) weiter auf die L 359 durch Reusten (Ammerbuch), Poltringen (Ammerbuch) und Pfäffingen (Ammerbuch) weiter auf der B 296 in Richtung Tübingen umgeleitet.

Mit der Vollsperrung der B 296 bei Herrenberg-Kayh, welche bis voraussichtlich Ende Juni andauern wird, wird die Umsetzung eines ganzen Maßnahmenbündels eingeläutet. In diesem Maßnahmenpaket inbegriffen ist auch eine neue Verbindungsrampe von der K 1040 zur B 296 bei Herrenberg-Kayh vorgesehen. Des Weiteren wird die K 1040 zwischen der Kreisgrenze (Ammerbuch-Altingen) und Herrenberg-Kayh ausgebaut wobei eine durchgängige Radwegverbindung  geschaffen wird.

Ersten Bauphase:

Sanierung der gesamten Strecke von rund 3,6 km. Hierbei werden die geschädigten oberen Asphaltschichten bis zu einer Tiefe von 13 cm vollflächig entfernt. Im Anschluss wird ein dreischichtiges Asphaltpaket (Asphaltdecke, -binder und -tragschicht) mit einer Gesamtstärke von 23 cm erhöht eingebaut. Inbegriffen sind die Sanierungen der drei Bauwerke im besagten Streckenabschnitt. Hierbei übernimmt das Straßenbauamt des Landkreises Böblingen für den Bund die Planung sowie die Durchführung der Sanierung der Bundesstraße.

Zweiten Bauphase:

Die Verbindung der K 1040 an die B 296 mittels einer Rampe auf Höhe des Wertstoffhofes in Kayh (Herrenberg). Durch den neuen, einhüftigen Anschluss wird eine Entlastung der Ortsdurchfahrt Altingen (Ammerbuch) und den Ortsrandbereichen von Kayh (Herrenberg) und Mönchberg (Herrenberg) erreicht.

(Infos Landratsamt Böblingen)

Heute am Montag,  1. April 2019 fand an der Bundesstraße B 296 der offizielle Spatenstich für diese Baumastnahmen statt.

An der zukünftigen Rampe zur K1040 trafen sich heute Morgen die Gästen zum Spatenstich für die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen. Vom Landratsamt Böblingen Landrat Roland Bernhard, von Herrenberg Oberbürgermeister Thomas Sprißler , Ortsvorsteher  Klaus Maisch (Kayh) und Ortsvorsteher Rainer Stingel (Mönchberg) nahmen den Spatenstich vor.

Der Landkreis investiert dabei rund 2,0 Mio. € für diese Maßnahme. Die Gesamtmaßnahme in Höhe von 4,3 Mio. € wurde an das Bauunternehmen Wolff & Müller vergeben.

Auf dieser Internetseite gibt es auch eine Rubrik “angekündigte Verkehrsbehinderungen”. Da sind die aktuellen Baustellen (falls ich was davon erfahre) eingetragen.

Fotos/Text Helmut Werner



Bierkrug-Museum Bad-Schussenried – Federsee Bad Buchau – Hymer-Museum Bad Waldsee – Teil 2

März 2019, Bad Buchau – Federsee, Bad Schussenried – Brauerei und Bierkrug-Museum, Bad Waldsee – Hymer Museum.

nach dem Ausflug zum Federsee geht’s wieder in Richtung nach Bad Waldsee. So langsam stellt sich Hunger und Durst ein. Was liegt da Nahe?
Ja eine Brauereigaststätte. Auf der Strecke liegt Bad Schussenried.
Also die Erlebnisbrauerei Schussenried mit Bierkrug-Museum.
Wo sind wir da raus gekommen.
Hier gibt’s alles .
“Komme – Staune – Gute Laune !” heist hier die Devise.
Deutschlands 1. Bierkrugmuseum mit historischer Museumsschänke.  Im Museum  Bierkrüge der letzten 5 Jahrhunderte. Großer Biergarten mit Gewölbekeller. (Hatte leider noch nicht geöffnet) Einen Bierkrugstadel mit immerhin Platz für 400 Personen.  Auf dem gesamten Brauereigelände verschiedene Ausstellungen. Die Josefs-Kapelle, den Zunftmast und nicht zu vergessen die Brauerei. Diese bietet auch Führungen nach Voranmeldung an. Ebenfalls gibt es jedes Wochenende Live-Musik
Damit auch die Besucher hier einkehren können gibt es daher auch genügen Parkplätze für Busse, PKW’s und auch Wohnmobilstellplätze. Übrigens war auch das Essen  sehr gut.

Terminvorschau:
26.5.2019 Schussenrieder Tag der Blasmusik
30.5.2019 Schussenrieder Vatertagsgaudi
28. – 30.6 2019 Schussenrieder Wohnmobiltage
5. – 7.7.2019 Schussenrieder Einzelfahrertreffen (Wohnmobile)
und 5. – 6.7.2019 Schussenrieder Sommernachtsfestival

Link zum Teil 1 der Reise

Damit man  sich  also ein Bild davon machen kann hier ein paar Fotos.
Die Eier stammen vom Ostereiermarkt

Das Bierkrug-Museum

Natürlich gibts auch einen Museums-Shop mit vielen Souvenir

Nach diesem Museum Aufenthalt haben wir es auch endlich  nach Bad Waldsee geschafft. Nur war es schließlich schon recht spät so hat es nur noch für den Museums-Shop gereicht. Aber das Museum wird auch noch irgendwann besucht.

Museumsshop Erwin Hymer Museum Bad Waldsee

Infos Schussenrieder Bierkrugmuseum, Erwin Hymer Museum
Text / Fotos Helmut Werner

Bierkrug-Museum Bad-Schussenried – Federsee Bad Buchau – Hymer-Museum Bad Waldsee

März 2019, Bad Buchau – Federsee, Bad Schussenried Brauerei und Bierkrug-Museum, Bad Waldsee Hymer-Museum.

Zu erst: Fürs Hymer-Museum hat es nicht mehr ganz gereicht.

So Jetzt aber geht’s los. Auf den verschiedenen Messen, CMT, RetroClassics und auch andere, wird immer wieder mal Werbung gemacht für verschiedene Museen und Attraktionen. Dies war unter anderem ein Grund mal ein paar davon zu besuchen.

Die Richtung also “Oberschwaben”.
Viele Brauereien, Kurkliniken, Museen und Sehenswürdigkeiten. Über Zwiefalten ging es nach Bad Buchau. Hier befindet sich der Federsee in einem 33km² großen zusammenhängenden Moorgebiet. Der Wasserspiegel wurde zweimal abgesenkt. Der Federsee im Landkreis Bieberach ist ein nacheiszeitlichen Sees. Er hat  heute eine Fläche von 1,4 km² und ist der zweitgrößte See in Baden Württemberg. Bis zur Wasserfläche führt ein 1,4km langer Steg der ganzjährig begehbar ist. Dieser  See und das Moor stellen heute den Kern des geologischen Federseebeckens dar, das nach Renaturierungsmaßnahmen inzwischen mit seinen früheren Ufern und Inseln eine überragende natur- und kulturhistorische Bedeutung besitzt. Das ganze Gebiet ist heute geschützt und Natur- und Vogelschutzgebiet.
(Europäisches Vogelschutzgebiet „Federseeried“)

Fotos / Text Helmut Werner

Hier geht’s  weiter zum Teil 2 (Bierkrug-Museum)



Eine besondere Aktion – Der Schönbuchturm in verschiedenen Farben beleuchtet

9.3.2019, Lichter am Schönbuchturm, eine besondere Aktion, die Firma EMT Event-Media-Tec GmbH, Herrenberg, beleuchtete bis 23 Uhr den Turm

Am Samstag, 9. März 2019, ab Einbruch der Dunkelheit erstrahlte der Schönbuchturm in immer wieder wechselten Farben. Ein wahres Fest für Fotografen und ein Slalom durch die vielen Fotostative. Der Turm wird aber nicht dauerhaft im Dunkeln angestrahlt bleiben, diese Aktion ist bis jetzt die einzige und nur an diesem Tag. Laut Landratsamt hat sich der Schönbuchturm zu einem Besuchermagnet entwickelt und zieht Menschen zu jeder Jahreszeit an. “Den Turm ins rechte Licht setzen” das passt zu dieser Aktion.

Bei dieser Beleuchtungs-Aktion war ein Sicherheitsdienst vor Ort und der Turm ausnahmsweise  bis 23 Uhr begehbar. Mit vielen LED-Strahlern, am Boden und auf jeder Plattform, wurde die gesamte Konstruktion in ein wechselt, buntes Licht getaucht. Trotz des heftigen Windes gingen doch viele Gäste  auf den Turm. Aber ab der zweiten Plattform war es dann doch sehr kalt und windig daher blieben die meisten Gäste auch nur kurz auf dem im Wind leicht schwankenden Turm.
Der gut gefüllte Parkplatz und die Menge Gäste die am Schönbuchturm zu sehen waren zeigt das es selbst Nachts hier sehr schön sein kann. So etwas ist einfach was besonderes.
Der Termin für dies Aktion wurde deshalb so früh gewählt um nicht mit Belangen des Naturschutzes zu kollidieren. Außerdem war der Termin kurz nach der Neumondnacht dadurch sollte die Beleuchtung ja besonders gut wirken.

Fotos/Text Helmut Werner