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Herrenberg / Stellberg – Richtfest des Schönbuchturm – 3.5.2018

3.5.2018, Herrenberg Stellberg, Richtfest des Schönbuchturm.

Am Donnerstag den 3. Mai große Feier an der Baustelle des Schönbuchturms. Eingeladen waren alle Förderer des Turmes um auf dem Stellberg beim Turm das Richtfest zu feiern.
Als erster Redner begrüßte Landrat und Vorsitzende des Fördervereins Roland Bernhard die ca. 150 geladenen Gäste. In seiner weiteren Rede wurde dann auch der Termin für die Eröffnung des Schönbuchturms bekanntgegeben. Es ist Samstag der 9.6.2018 an dem der Turm im Rahmen einer Feier offiziell eröffnet wird. Die Region sowie auch der Förderverein rechnen in der Folgezeit mit ca. 25 000 Besucher pro Jahr. Schon während der bisherigen Bauzeit zeigte das hohe Publikum Interesse das der neue Aussichtsturm von der Bevölkerung auch angenommen wird. Zum Leidwesen der Bauarbeiter.

Der Schönbuchturm.

Mit dem offiziellen Spatenstich am 21. September 2017 begann der Bau des Fundaments. Zum Jahresende war dann schon das ca. 400 Tonnen schwere Fundament fertig. Im Februar 2018 begann der Bau der Turmsegmente auf dem Stellberg. Diese 3 Turmsegmente werden jetzt noch “aufeinander gestapelt”. Bis zur Eröffnung im Juni sollte schließlich alles fertig sein. Die Baukosten belaufen sich dann auf ca. 1,5 Millionen Euro.
Der Turm ist über kommunale Anteile, Fördermittel, Spenden (Anton & Petra Ehrmannstiftung, Daimler, Kreissparkasse Böblingen), “Stufenverkauf”, Stadtwerke Herrenberg, dem Förderverein und natürlich auch von den beteiligten Baufirmen finanziert worden. Der Förderverein Aussichtsturm im Naturpark Schönbuch e.V. wurde eigens hierzu gegründet. Vorsitzender des Vereins ist der Landrat Roland Bernhard, Stellvertreter Herr Tobias Meigel.

Da der Turm uns selbst überdauern wird hat der Turm auch einen Gruß an die Nachwelt bekommen. Eine 70 cm große Zeitkapsel, die von der Metallbau Firma Stetzler, Aidlingen gefertigt wurde. Die Zeitkapsel haben dann Landrat Roland Bernhard, Oberbürgermeister Thomas Sprißler (Herrenberg), Herr Andreas Keil vom Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner und drei Großsponsoren Anton Ehrmann, Daimler, Kreissparkasse Böblingen mit zeittypischen Gegenständen gefüllt.
Zum Schluss überraschte Anton Ehmann noch mit einer Zusage von weiteren 10.000 Euro Spendengelder an den Verein.

Thomas Urfer, Chef der Fa. Stahlbau Urfer aus Remseck, setzte schliesslich mit seinem Richtspruch den würdigen Schlusspunkt zu einem rundum gelungenen Richtfest. „Gesegnet sei der Turm, der Neue, dass jeder Besteiger sich erfreue“, lautete eine Textzeile. Am Ende gab es das traditionelle gesplitterte Glas mit den Worten „Das Glas zersplittere im Grunde. Geweiht sei dieser Turm zur Stunde.“

Noch ein wenig Technisches.

174 Treppenstufen sind es bis zur obersten Plattform auf 30m Höhe und genauso viel wieder hinab. (348 Stufen für beide Treppen)
Das Obere 3. Segment hat ein Gewicht von ca. 65 Tonnen, das mittlere Segment des Turm bringt es immer noch auf ca. 32 Tonnen.
An die 16 Doppelanker werden die 32 Stahlseile befestigt und dann mit ca. 16 Tonnen Zugkraft vorgespannt.
Der Turm hält dadurch Windgeschwindigkeiten von über 140 km/h stand, das ist Orkanstärke (Windgeschwindigkeiten ab 117,7 km/h), und verkraftet auch einen Besucheransturm von 2000 Person.

Weitere Artikel zum Schönbuchturm. Parkplatzpräsentation der Erweiterung am Naturfreundehaus.

Text/Fotos Helmut Werner

1. Maihocketse – Maibaum Aufstellung – Maichingen

1.5.2018, Maibaum Aufstellung, 1. Maihocketse, Bürgerhausvorplatz.

Heute am 1. Mai 2018 wurde der ca. 15m lange Maibaum aus seinem streng geheimen Lagerplatz geholt. Pünktlich um 10:30 setzte sich dann der kleine Zug Richtung Bürgerhaus in Bewegung. Mit Polizei, Musikkapelle Maichingen und Feuerwehrbegleitung wurde der geschmückte Baum dabei mit einem Pferdegespann zum Bürgerhausvorplatz gebracht.

Vor dem Bürgerhaus warteten schon viele Gäste auf die Ankunft des Maibaums. Das Pferdegespann brachte den Maibaum jetzt noch auf den Vorplatz. Ab jetzt waren die Feuerwehrkameraden gefragt. Hier in Maichingen wird der Maibaum noch nach traditioneller Methode mit Muskelkraft aufgestellt. Bei dieser Aufstellart wird dabei mit Hilfe von langer Stangenpaare, sogenannter Schwaiberl oder auch Scharstangen der Baum aufgerichtet.
Für Wolfgang Stierle, dem neuen Ortsvorsteher von Maichingen, war das auch der erste Maibaum der mit Muskelkraft aufgestellt wurde. Traditionell rutscht der Baum über eine schiefe Ebene in eine vorbereitete, befestigte Grube in der er anschließend sicher verkeilt werden kann. Hier aber wird aus Sicherheitsgründen eine stabile Aufnahme aus Stahl verwendet. Jetzt gilt es noch den Baum sicher zu befestigen. Noch ein wenig Fahnenschmuck, Bänder und Schleifen an dem Baum anbringen und auch den Helfer von der Freiwilligen Feuerwehr durften sich jetzt das (Frei-) Bier schmecken lassen.

Jetzt ab 11.00 Uhr eröffnete die Musikkapelle Maichingen die Hocketse. Für das Wohl der Gäste wurden kühle Getränke, allerlei Leckeres vom Grill sowie Kaffee und Kuchen geboten. Für die weitere musikalische Unterhaltung sorgten die Jugendkapelle, das Stammorchester, Bands der Maichinger Musikschule Drumlab sowie die Stadtkapelle Sindelfingen.

Text/Fotos Helmut Werner

28.4.2018 – Baubeginn 6 spuriger Ausbau der A8 bei Pforzheim mit einem Brückenabriss

27.4.2018, Baubeginn des 6 spurigen Ausbau der A8 bei Pforzheim, Brückenabriss Brücke zwischen Niefern-Vorort und Eutingen.

Es geht weiter mit den Baustellen auf der A8 zwischen Leonberg und Karlsruhe. Das letzte Nadelöhr bei Pforzheim wird jetzt endlich beseitigt. Etwa 5 km der Autobahn A8 (Leonberg – Karlsruhe) sind hier immer noch 4 spurig. Dem Ausbau auf 6 Fahrstreifen sind hier aber noch 3 alte Brücken, die alle erneuert werden, im Weg. Die Spannweite der alten Brücken reicht nicht für die 6 Fahrspuren.

“Wegen Brückenabriss wird die Autobahn A8 von Freitag 27.4.2018 22:00 Uhr bis Montag 30.4.2018 5:00 Uhr vollgesperrt”
So jedenfalls war die Ankündigung.
Da die Bauarbeiten aber schneller vorankamen konnte die Autobahn schon ein Tag früher wieder geöffnet werden.

Am Samstag den 27. April 2018 fand dann auch der symbolische Spatenstich für den 6 spurigen Ausbau der A8 bei Pforzheim statt. Eigentlich war es ja kein Spatenstich sondern ein kleiner symbolischer Abbruch. Spatenstich bedeutet halt auch wieder weitere Behinderungen für die Autofahrer. Geplant ist während der Bauzeit immer 4 Fahrstreifen, meistens in geringerer Breite, aufrecht zu erhalten.
Jetzt nach diesem Abriss der Brücke wird neben der noch alten Eisenbahnbrücke ein Neubau der Eisenbahnbrücke erstellt. Erst wenn der Neubau fertiggestellt ist wird dann die alte Eisenbahnbrücke abgerissen. Jetzt können neue Brückenlager gebaut und die fertige Brücke eingeschoben werden. Dies alles soll noch im November 2018 stattfinden. Abbruch und Einschub machen 2 weitere Vollsperrungen nötig.

Die Bauzeit des mehrspurigen Ausbaus der A8 wird vermutlich bis ins Jahr 2025 dauern. Danach ist die A8 von Leonberg bis Karlsruhe komplett 6 Spurig zu befahren. Die täglichen Staus bei Pforzheim sollten dann ein Ende haben.

Fotos/Text Helmut Werner

angekündigte Verkehrsbehinderungen

Eine Übersicht von angekündigten Verkehrsbehinderungen


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A6: Vollsperrungen für U-Boot-Transport

wir bitten um Beachtung der Aktualisierung der nachstehenden Informationen, da sich Änderungen auf Grund der Erfahrungen der letzten Tage ergeben haben. Gerne stehen wir bei Fragen zur Verfügung.

Bad Rappenau. Nach Mitteilung der Projektgesellschaft ViA6West sind für den Transport des U-Bootes U17 Vollsperrungen auf der A6 zwischen der AS Sinsheim und der AS Heilbronn/Untereisesheim notwendig. Zudem finden, überwiegend in Nachtbaustellen, vorbereitende Maßnahmen statt, die zu verkehrlichen Einschränkungen auf der Strecke führen. Weiterhin werden im Zusammenhang mit dem Transport die PWC-Anlagen Eichhäuser Hof in Fahrtrichtung Mannheim sowie Bauernwald in beiden Fahrtrichtungen für mehrere Tage voll gesperrt.

Da für den U-Boot-Transport die im Bereich der AS Bad Rappenau entlangführende L1107 bereits im Laufe des 20.07.24 gesperrt wird und der notwendige Drehvorgang des U-Boots aufgrund der Erfahrungen der letzten Tage zahlreiche Besucher anziehen wird, ist an dieser Stelle mit erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der L1107 zu rechnen. Zur Wahrung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer werden daher zusätzlich die Auf- und Abfahrten von der A6 an der AS Bad Rappenau in beiden Fahrtrichtungen für den Zeitraum vom Eintreffen des U-Boots an der AS Bad Rappenau bis zur bereits angeordneten Vollsperrung der BAB A6 gesperrt.

Die verkehrlichen Einschränkungen finden voraussichtlich wie folgt statt:

  • Donnerstag, 18.07.2024 / 20:00 Uhr – Sonntag, 21.07.2024/05:00 Uhr: Sperrung der PWC-Anlagen Eichhäuser Hof und Bauernwald Nord in Fahrtrichtung Mannheim sowie Bauernwald Süd in Fahrtrichtung Nürnberg 
  • Samstag, 20.07.2024 / voraussichtlich 15:00 Uhr – 24:00 Uhr: Vollsperrung Anschlussstellen Bad Rappenau (35) in beiden Fahrtrichtungen 
  • Sonntag, 21.07.2024 / voraussichtlich 00:00 Uhr – 05:00 Uhr: Vollsperrung der A6 zwischen den Anschlussstellen Sinsheim Süd (33b)und Heilbronn/Untereisesheim (36) in beiden Fahrtrichtungen.
  • Sonntag, 28.07.2024 / voraussichtlich 00:00 Uhr – 05:00 Uhr: Vollsperrung der A6 zwischen den Anschlussstellen Sinsheim (33a) und Sinsheim-Steinsfurt (34) in beiden Fahrtrichtungen.

Die Umleitungen sind ausgeschildert.


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B 14: Instandsetzung mehrerer Bauwerke am Schattenring in Stuttgart-Vaihingen/-Süd (Stadtkreis Stuttgart)

Beginn der Arbeiten am Montag, 22. Juli 2024 Verkehrseinschränkungen durch verschiedene Sperrungen

Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) wird ab der kommenden Woche mehrere Bauwerke im Bereich des Schattenrings in Stuttgart-Vaihingen/-Süd instandsetzen und erneuern (s. Lageplan).

Begonnen wird am Montag, 22. Juli 2024, mit der Erneuerung der Brückenkappen, der Abdichtung und des Fahrbahnbelags des Überführungsbauwerks im Zuge des Kreisverkehrs am Schattenring. Für die Baumaßnahme muss die Brücke aus Gründen der Verkehrs- und Arbeitssicherheit voll gesperrt werden. Eine Umleitung über das Dreieck Wildpark und die Anschlussstelle Stuttgart-Botnang-Süd zurück zum Schattenring wird eingerichtet. Der Bau dauert voraussichtlich bis Mitte September 2024 an.

Im Anschluss wird die Stützmauer im Zuge der Ausfahrtrampe zur Universität in S-Vaihingen aus Fahrtrichtung Schattenring instandgesetzt. Ebenso wird das Fahrzeugrückhaltesystem in diesem Bereich erneuert. Für die Arbeiten ist auch hier aus Gründen der Verkehrs- und Arbeitssicherheit eine Vollsperrung der Ausfahrt zur Universität erforderlich. Die Umleitung erfolgt über das Dreieck Johannesgraben und dort weiter über die Zusestraße zur Allmandstraße. Dort folgen die Verkehrsteilnehmenden der bestehenden Beschilderung zur Universität. Die Bauarbeiten beginnen im Anschluss an die Baumaßnahme am Überführungsbauwerk im Zuge des Schattenrings Mitte September 2024 und dauern voraussichtlich zwei Wochen bis Ende September 2024 an.

Parallel zu den beiden oben genannten Arbeiten finden Betoninstandsetzungsarbeiten an den beiden großen Brücken über den Schattenring im Zuge der B 14 statt. Nachdem im letzten Jahr der Belag und die Abdichtung dieser Bauwerke erneuert wurden, folgt nun die Betoninstandsetzung der Unterbauten, also an den Widerlagern und Stützen sowie an den Außenbrüstungen. Hierfür muss jedoch nicht in den Verkehr eingegriffen werden. Für die Arbeiten wird die bauausführende Firma voraussichtlich zwei Wochen benötigen.

Ebenfalls wird am Überführungsbauwerk über die B 14 zwischen Universität Vaihingen und dem Hessenlauweg der Beton instandgesetzt. An diesem Bauwerk werden hauptsächlich die Untersicht des Überbaus sowie der Unterbauten (Widerlager, Stützen) instandgesetzt. Die Arbeiten erfolgen in einer Nachtschicht, voraussichtlich Mitte September zwischen 22 und 5 Uhr unter Sperrung von maximal zwei Fahrstreifen gleichzeitig. Der genaue Termin wird noch mitgeteilt.


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Umbau der Kreuzung im Zuge der B 27 in Offenau zu einem Kreisverkehr, Fahrbahndeckenerneuerung Offenau – Gundelsheim (Landkreis Heilbronn)

Vollsperrung von Donnerstag, 25. Juli 2024 bis Freitag, 06. September 2024

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat Anfang Juli 2024 in Offenau mit dem Umbau des Knotenpunktes B 27 / Holzstraße zu einem Kreisverkehr begonnen. Die Vorarbeiten in den seitlichen Ästen der B 27 liefen planmäßig, sodass die Arbeiten für den eigentlichen Kreisverkehr an der B 27 im Knotenpunktsbereich mit dem 2. Bauabschnitt fortgesetzt werden können. Für diesen Bauabschnitt wird eine Vollsperrung der B 27 zwischen den Knotenpunkten B 27 / L 1100 (Bad Wimpfen) und B 27/ L 528 (Gundelsheim) erforderlich.

Die Umleitung der B 27 erfolgt in beide Richtungen jeweils über Bad Wimpfen, Bad Rappenau (L 530), Siegelsbach (K 2148) und Neckarmühlbach (K 2037). In Fahrtrichtung Mosbach wird ab dem Knotenpunkt B 27 / K 2029 eine weitere Umleitungsstrecke über Bad Friedrichshall – Duttenberg (K 2029) und Gundelsheim – Obergriesheim (K 2159) ausgewiesen. Die Umleitungsstrecken sind vor Ort ausgeschildert. Die Vollsperrung tritt am Donnerstag, 25. Juli.2024, 06:00 Uhr in Kraft und wird voraussichtlich bis Freitag, 6. September 2024 andauern. Die Vollsperrung für den Bau des Kreisverkehres wird gleichzeitig dafür genutzt, die Fahrbahndecke der B 27 zwischen Offenau und Gundelsheim auf einer Länge von etwa vier Kilometern sowie Teilbereiche der Ortsdurchfahrt zu erneuern.

Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für Beeinträchtigungen während der Bauzeit.


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Sindelfingen:
Sanierung Tiefgarage Marktplatz: Ebene U3 am Freitag, 19. Juli, nicht verfügbar

Aufgrund von Arbeiten am Estrich ist die Ebene U3 der Tiefgarage Marktplatz am kommenden Freitag, 19. Juli 2024 gesperrt. Autofahrerinnen und Autofahrer werden gebeten, die anderen Ebenen zu nutzen oder auf das alternative Parkangebot im Stern Center Sindelfingen (Mercedesstraße 12, 71063 Sindelfingen) auszuweichen.


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L 1182: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Weil der Stadt und Grafenau-Döffingen (Landkreis Böblingen)

Vollsperrung im Zeitraum von Donnerstag, 25. Juli, bis voraussichtlich Ende September 2024

Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Donnerstag, 25. Juli 2024, bis voraussichtlich Ende September 2024 umfangreiche Sanierungsarbeiten an der L 1182 zwischen Weil der Stadt und Grafenau-Döffingen durch.

Neben der Erneuerung der Fahrbahndecke finden abschnittsweise tiefergehende Arbeiten am Straßenkörper statt. Darüber hinaus wird die Entwässerung der Straße angepasst sowie ein neues Schutzsystem hergestellt.

Die Gesamtmaßnahme wird in zwei Bauabschnitte unterteilt. Aus Gründen des Arbeitsschutzes müssen alle Bauphasen unter Vollsperrung durchgeführt werden.

Während des ersten Bauabschnitts wird der Bereich der L 1182 zwischen der Einmündung Hermann-Schnaufer-Straße in Weil der Stadt bis zur Kreuzung Magstadter Straße/ Althengstetter Straße in Schafhausen vollständig gesperrt. Von Weil der Stadt – Zentrum kommend ist das Ein- und Ausfahren in die Hermann-Schnaufer-Straße weiterhin möglich. Ebenso ist aus Richtung Schafhausen/Grafenau kommend die Zufahrt zur Magstadter Straße und Althengstetter Straße gewährleistet.

Voraussichtlich ab Anfang September beginnt der zweite Bauabschnitt zwischen Schafhausen und Grafenau-Döffingen. Ab diesem Zeitpunkt ist der Bereich der L 1182 zwischen der Kreuzung Magstadter Straße/ Althengstetter Straße in Schafhausen bis zur Einmündung Döffinger Straße bei Dätzingen dann vollständig gesperrt. Die Kreuzungsbereiche sind nicht direkt von der Vollsperrung betroffen, weshalb in Schafhausen das Ein- und Ausfahren in die Magstadter Straße und Althengstetter Straße aus Weil der Stadt kommend sowie in Fahrtrichtung Weil der Stadt nach wie vor möglich ist. Die Abzweigung Döffinger Straße bei Dätzingen kann in Fahrtrichtung Grafenau und von Grafenau kommen ebenfalls weitergenutzt werden.

Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende September abgeschlossen sein.

Während der gesamten Bauzeit führt die Umleitung von Weil der Stadt nach über die B 295 bis Renningen, anschließend weiter über die B 464 und schließlich über die K 1064 in Richtung Grafenau-Döffingen. Die Umleitung in Gegenrichtung erfolgt analog.

Für den Verkehr von Simmozheim in Richtung Grafenau-Döffingen führt die Umleitung während der gesamten Bauzeit über die B 295 nach Althengstett. Im Anschluss wird der Verkehr über die L 183 weiter nach Ostlheim geleitet bis er bei Dätzingen wieder auf die L 1182 trifft. Die Umleitung in Gegenrichtung erfolgt ebenfalls analog.

Der Bund investiert in den Erhalt der Infrastruktur mit dieser Baumaßnahme rund 1,5 Millionen Euro.


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B 14: Neubau der B 14 Nellmersbach – Backnang/West (Rems-Murr-Kreis)

Vollsperrung der B 14 zwischen Freitag, 26. Juli, und Sonntag, 28. Juli 2024

Das Regierungspräsidium Stuttgart errichtet im Rahmen des Neubaus der B 14 zwischen dem Murrtalviadukt und dem Bauende nördlich der Anschlussstelle Backnang-West im Bauabschnitt 2.7 den Ersatzneubau der Brücke zum Schützenhaus.

Als Voraussetzung für den Brückenneubau muss das Bestandsbauwerk abgerissen werden. Die Arbeiten beginnen am Freitag, 26. Juli, ab 20:00 Uhr, und dauern voraussichtlich bis in die Nacht von Sonntag, 28. Juli, auf Montag, 29. Juli, 00:00 Uhr an.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes muss die B 14 im Bereich der Anschlussstelle Backnang-West und dem Gewerbegebiet Lerchenäcker in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.

Eine Umleitung wird in beiden Fahrtrichtungen entsprechend ausgeschildert. Der Schwerverkehr wird großräumig ab der Anschlussstelle Süd über die folgende Strecke umgeleitet: Heinrich-Hertz-Straße (L 1080) – Weissach im Tal (K 1907) – Mittelbrüdener Straße (K 1826) – Oberbrüdener Straße (K 1826) – Oppenweiler Straße (K 1987). Autofahrende werden über die Innenstadt umgeleitet. Das Gewerbegebiet Lerchenäcker kann aus Fahrtrichtung Schwäbisch Hall angefahren werden.

Über den weiteren Verlauf der Arbeiten wird das Regierungspräsidium Stuttgart rechtzeitig in gesonderten Pressemitteilungen informieren.

Der Bund investiert mit dem Neubau der B 14 in diesem Abschnitt rund 65 Millionen Euro.


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Wartungsarbeiten im Zuge der L 1182 am Tunnel Darmsheim in Fahrtrichtung Grafenau am 23. Juli 2024 von 09:00 bis 13:00 Uhr

Der Tunnel Darmsheim muss am 23.07.2024 von 9 bis 13 Uhr für planmäßige Wartungsarbeiten an der Tunneltechnik halbseitig in Fahrtrichtung Grafenau gesperrt werden muss.
Von Sindelfingen kommend wird der Verkehr mittels elektronischen Anzeigetafeln über die K 1004 auf die B 464 geleitet.
Von Weil der Stadt kommend kann der Verkehr den Tunnel ohne Beeinträchtigungen benutzen.


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Radschnellwegbrücke über die K1057 Panzerstraße wird später fertig

Zusammenfügen der Brücke mit 2.200 Stahlteilen ist sehr komplex

Die Fahrradbrücke über die K1057 bei Böblingen (Panzerstraße) ist ein wichtiges Bauprojekt, um den Radverkehr auf dem Radschnellweg zwischen Böblingen und Stuttgart sicher über eine der vielbefahrensten Kreisstraßen im Landkreis zu führen. Mehr als 20.000 Autos befahren diese Straße täglich. Bei Baubeginn im Oktober 2023 war geplant, das anspruchsvolle Bauwerk bis September 2024 fertigzustellen. Nun zeichnet sich eine Verzögerung in den Bauarbeiten um zwei bis drei Monate ab.
Im Zuge der Fertigungsprozesse hat sich gezeigt, dass sich die Herstellung der Stahlkonstruktion langwieriger gestaltet als ursprünglich angenommen. Das Tragwerk des Brückenüberbaus setzt sich aus 2.200 einzelnen Stahlblechen mit einem Gewicht von 190 Tonnen zusammen. Die einzelnen Stahlbleche müssen im Stahlwerk sehr aufwendig mit Hilfe von speziell anzufertigenden Schablonen zu 3D-gekrümmten Brückensegmenten zusammengefügt werden. Die Tragwerksgeometrie ist sehr komplex, die zulässigen Toleranzen dagegen sehr gering. Der handwerkliche Anspruch an die Fertigung ist dementsprechend besonders hoch. Dies spiegelt sich in der Fertigungsdauer wider.
„Wir bedauern die Verzögerung sehr. Der Landkreis stellt hohe Erwartungen und Qualitätsanforderungen an das Bauwerk. Eine gute Qualität und Ausführung machen sich mittel und langfristig bezahlt. Um diese im Sinne einer dauerhaften Konstruktion zu gewährleisten, ist daher noch etwas Geduld gefragt,“ sagt Wladimir Hahnstein, Amtsleiter für Straßenbau und Radfahren.
Bisher sind zwei Stahlelemente installiert worden und es werden in den Sommerferien weitere Bauteilgruppen montiert, bevor zu einem späteren Zeitpunkt das große, mittlere Brückensegment über der Kreisstraße mitsamt Bogen eingehoben wird.

Vollsperrung der K 1057 Panzerstraße zwischen Waldburgstraße und Bunsenstraße

Aufbau einer Einengung für Einhub der Radwegbrücke 12.07.2024,
ab 20 Uhr bis 15.07.2024, 5 Uhr

Der Bau der Brücke für den Radschnellweg RS1 über die K 1057 (Panzerstraße) bei Böblingen schreitet voran. Für die vorbereitenden Maßnahmen zum Einhub der Bauteile, die derzeit noch im Werk gefertigt werden, muss der Straßenabschnitt zwischen Waldburgstraße und Bunsenstraße ab dem Freitag, 12. Juli 2024, 20 Uhr voll gesperrt werden. Die Arbeiten enden am 15.07.2024 um fünf Uhr. Die Zufahrt zur Stadtgärtnerei bleibt frei.

Diese Sperrung wird die erste von insgesamt drei kurzzeitigen Vollsperrungen sein, welche für die Arbeiten an der Radwegbrücke über die K 1057 auf Höhe Walburgstraße / Römerstraße erforderlich werden.

Vom Thermalbad kommend wird der Verkehr durch Böblingen in Richtung Schönaich umgeleitet. Von Schönaich kommend wird der Verkehr ab dem Kreisverkehr in der Ortsmitte über den Rauhen Kapf umgeleitet.

Eine Umleitungsbeschilderung wird in dieser Zeit aktiviert.

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Feuerwehrübung, Gefahrenabwehrübung im Darmsheimer Tunnel 21.4.2018

21.4.2018, Sindelfingen Darmsheim, Darmsheimer Tunnel, Großübung Gefahrenabwehrübung im Darmsheimer Tunnel.

Im Zusammenhang mit der Übung kommt es zu Verkehrseinschränkungen. Die dafür erforderliche Vollsperrung der L 1182 in Richtung Döffingen erfolgt am Samstag, 21. April 2018 ab 15 Uhr. Die Sperrung wird unmittelbar nach Ende der Übung (voraussichtlich ab 18 Uhr) wieder aufgehoben.
So wurde es im Vorfeld angekündigt. Da die vorhandenen Flächen am Tunnel, am Ost- und Westportal, weitgehend ausreichten gab es nur während der Anfahrt der Wehren Behinderungen aber keine lange Vollsperrungen. Bei dieser öffentlichen Übung wurde ein Verkehrsunfall im Darmsheimer Tunnel angenommen.

Die Ausgangslage

Gegen 15:30 Uhr wurden die Helfer mit dem Alarmstichwort “VU schwer” alarmiert. Die Gäste bei der Übung konnten schon seit einiger Zeit sehen wie Rauch aus dem Tunnel aufstieg.
Das Unfallszenario, ein PKW hatte einen Unfall mit einem Kleinbus. Eine Person wurde dabei eingeklemmt . Der Kleinbus geriet dabei auch in Brand. Weiterhin standen noch weitere unbeteiligte Fahrzeuge im Tunnel und blockierten den freien Zugang zu den verunfallten Fahrzeugen. Dadurch befanden sich auch noch weitere Personen im Tunnel. Einige Personen konnten sich selbst über den Rettungsstollen ins freie Retten liefen aber orientierungslos im Gelände herum. Einige weitere Personen wurden aber noch im Tunnel vermisst. Diese sind durch den Rauch bewusstlos geworden und mussten von den Feuerwehren gesucht und gerettet werden.

Der Einsatz

Für jeden Gefahrenfall besteht eine spezielle Alarm, Ausrückeordnung und Einsatzplanung. Die Einsatzleitung und die Menschenrettung hat sich bei dieser Gefahrenabwehrübung am Ostportal postiert. Für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung sind die Fahrzeuge in das Westportal eingefahren. Da der Tunneleingang im Westen tiefer liegt war auch von dieser Seite ein Großteil des Tunnel fast rauchfrei. Die Wehren aus Grafenau, Dagerheim und Darmsheim übernahmen dabei die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung. Für die Menschenrettung war die Abteilung Sindelfingen und Maichingen am Ostportal verantwortlich. Der sogenannte Such- und Rettungstrupp bestand hierbei aus 5 Personen. Bei fast Nullsicht musste der Tunnel Zentimeter für Zentimeter nach Personen abgesucht werden. Bei diesem Übungsfall mussten 5 Personen von den Rettungskräften gefunden werden.

Die gefundenen und evtl. verletzten Personen aus dem Tunnel wurden am Tunnelportal den weiteren Rettungskräften (DRK) und dem Notarzt übergeben. Diese übernahmen auch die weiteren Versorgung und den Transport in die umliegenden Krankenhäuser. Zusätzlich übte das Kreisauskunftsbüro den Einsatz um eventuelle Fragen von möglichen Angehörigen der Unfallopfer beantworten zu können.

Beteiligten Wehren und Retter

Insgesamt waren ca. 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, Polizei sowie THW im Einsatz. Dabei waren Feuerwehren aus Grafenau, Dagersheim, Darmsheim, Sindelfingen und Maichingen im Einsatz. Weiterhin die Führungsgruppe des Landkreises Böblingen mit Kreisbrandmeister. Sowie verschiedene Ortsgruppen des DRK die die Behandlung der Verletzten und den Weitertransport in die Krankenhäuser übernahm. Um dabei eventuell geflüchtete und verwirrte Personen zu finden war auch die Rettungshundestaffel des DRK Sindelfingen im Einsatz.

Neben der Einsatzleitung unter der Leitung von Rainer Just zeigte sich auch Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und Stadtbrandmeister Wolfgang Finkbeiner sehr zufrieden. Diese Übung ist auch für die Verkehrsfreigabe und bevorstehende Eröffnung des Tunnels vorgeschrieben.

Infos Feuerwehr Sindelfingen Text/Fotos Helmut Werner