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Erneut Vollsperrung L1189 – Landstraße unter der Autobahnbrücke A8/A81 (Magstadt Richtung Büsnau)

11.6.2017, Update von der Baustelle

Auch wenn es von der Hauptstraße fast nicht sichtbar ist, es wurde dennoch kräftig gearbeitet. Die vielen leeren Boxen zeigen dass schon viel Material eingebaut wurde. Gleichzeitig gilt es aber noch viel Eisen für das Fundament zu verbauen bis die Betonarbeiten beginnen können.
Also hier noch ein paar neuere Fotos von der Baustelle.

Text / Fotos Helmut Werner

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Ab Mittwoch 17.5.2017 / 7:00 Uhr bis Freitag 19.5.2017 / 17:00 Uhr eine weitere Vollsperrung der Landesstraße L1189 an der Autobahnbrücke.

während der Vollsperrung gelten die gleichen Umleitungsstrecken wie schon beim Abbruch der Brücke in April.

Während der Vollsperrung sind folgende ausgeschilderte Umleitungen U1 und U2 zu nutzen. Es sind dieselben, wie sie bereits bei der letzten Vollsperrung erfolgreich genutzt wurden:

• U1 Stuttgart – Sindelfingen: von der L1189 auf die L1188 am Frauenkreuz vorbei zur K1008 nach Warmbronn, dann über die K1009 zur B295, an Renningen vorbei zur B464 nach Magstadt, der Südumgehung Magstadt (L1189) folgend über die K1005 zur K1065.

• U2 Sindelfingen – Stuttgart: von der L1189 über die K1065 und die K1005 zur Südumgehung Magstadt (L1189) der Beschilderung zur BAB folgend über die B464 zur B295. Dann via K1008 zur L1188 zur L1189 Richtung Stuttgart.

Nach dem Abbruch von einem Teil der Autobahnbrücke wird an dieser Stelle der erste neue Brückenteil gebaut. Die Baugruben für die neuen Fundamente der ersten Brückenhälfte sind vorbereitet. Die Schalungsarbeiten in vollem Gange. Da es jetzt über die Fahrbahn der Landstraße geht muss ein Traggerüst aufgebaut werden. Nachdem das Traggerüst aufgestellt ist können die weiteren Arbeiten an diesem Brückensegment bei laufenden Verkehr weitergeführt werden. Somit kann die Schalung komplett fertig gestellt werden. Danach kann dann mit den Betonarbeiten des Brückenneubaus begonnen und dieser Brückenteil fertiggestellt werden.

Sanierung der A 81 im Bereich der Anschlussstelle Gärtringen.

Auch gibt es weitere Behinderungen auf der A81 Anschlussstelle Gärtringen in Fahrtrichtung Singen. Aufgrund von Unebenheiten des Fahrbahnunterbaus wird die A81 zwischen den Anschlussstellen Hildrizhausen und Gärtringen im Bereich der Anschlussstelle Gärtringen saniert. Hierzu ist es notwendig die A81 an dieser Stelle um eine Fahrspur zu reduzieren.
Die Bauarbeiten dauern von Dienstag 16.5.2017 / 6:00 Uhr bis Freitag 19.5.2017 / 22:00 Uhr. Es besteht dadurch in diesem Bereich eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 60 Stundenkilometer.

Jetzt aber noch ein paar Fotos von der Baustelle der Autobahnbrücke.
Text / Fotos Helmut Werner

 

Vollsperrung L1189 – Landstraße unter der Autobahnbrücke A8/A81 (Magstadt Richtung Büsnau)

Vollsperrung L1189 Magstadt Richtung Büsnau.

Ab Freitag 7.4.017 -20:00 Uhr
Bis Montag 10.4.2017 -20:00 Uhr

— Baufortschritt am Ende des Berichts —

Zurzeit stehen an dieser Stelle wegen den Bauarbeiten viele Schilder. Was ja leicht dazu führen kann eines davon zu übersehen. Von diesen vielen Schildern kündigt ein Hinweisschild die Vollsperrung der Landstraße L1189 an. Der Grund: Neubau der Autobahnbrücke an dieser Stelle.

Vollsperrung L1189

Die gute Nachricht: Die Autobahn selbst ist von dieser Vollsperrung nicht betroffen sondern nur die Landstraße.
Die schlechte Nachricht: Wenn es auf der Autobahn Behinderungen gibt und man versucht diese zu Umfahren dann führt unter anderem eine Umleitungsstrecke über die gesperrte Landstraße. Weiterhin ist die Landstraße Autobahnzubringer und eine Hauptverbindungsstraße nach Stuttgart.

Da es ja ein Wochenende ist sollte wegen der Vollsperrung L1189 nichts Tragisches passieren. Nur vergessen sollte man diese Sperrung nicht und dies bei der Routenplanung für das Wochenende (7 – 10.4.2017) zu berücksichtigen.

Die Bauarbeiten zum Abriss von einem Teil der Brücke sind voll im Gange. Zurzeit werden die Brückenfundamente freigelegt und alles für einen schnellen Abriss vorbereitet. Auf der Autobahn sind alle Richtungsfahrbahnen, leider nur in geringerer Breite, weiter vorhanden. Dennoch bekommt man auf der Autobahn diese Baustelle Hautnah mit denn der Fahrbahnverlauf wurde auch schon seit längerem auf die Behelfsbrücke verschwenkt. Die Behinderungen auf Grund der Baustelle werden also noch eine Weile andauern bis die Brücke und damit die 4. Fahrbahn Richtung Leonberg fertiggestellt ist.

Der Baufortschritt ist also voll im Plan.
Fotos/Text Helmut Werner

 

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Baufortschritt an der Autobahnbrücke.

An diesem Wochenende, bis Montagabend, wurde schon und wird rund um die Uhr gearbeitet. In der Nacht von Samstag auf Sontag hab ich dann diese Fotos gemacht. Der Brückenteil, eine Hälfte, war zu diesem Zeitpunkt schon Komplette abgerissen und die Trümmer lagen auf dem Kiesbett. Die Bagger waren gerade dabei die großen Bruchstücke zum Abtransport zu verkleinern sowie mit den Zangen Stahl und Beton zu trennen. So wie es aussieht kann die Vollsperrung pünktlich am Montag 20:00 Uhr beendet werden.
Wie erwartet wurde leider einige Autofahren von ihrem Navigationssystem hartnäckig zu dieser gesterrten Brücke geleitet.

Jedoch Entspannung in der Region wird es noch lange nicht geben.
Bauarbeiten an der B295 Richtung Weil der Stadt. Böblingen Herrenberger Straße in beiden Richtungen, unter anderem wegen Ausbau der Schönbuchbahn, Behinderungen noch bis Jahresende. Nufringen Ortskernsanierung. Baustelle auf der B464 bei Böblingen. Und es werden bestimmt noch weitere Baustellen hinzukommen.

Hier aber noch einige Fotos von der Autobahnbrücke.
Text / Fotos Helmut Werner.

Infofahrt durch Sindelfingen mit Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer – Teil 1

24.2.2017. Sindelfingen Infofahrt mit Oberbürgermeister Bernd Vöhringer.

Wenn Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer zu einer Informationsfahrt durch die Stadt einlädt gibt es immer interessante Einblicke in aktuelle Projekte und zukünftige Planungen. Direkt vor Ort erfährt man dabei wie sich Sindelfingen weiterentwickelt.

Domo

Auf dieser Infofahrt am 24.2.2017 war die erste Station das Domo. In den 70er Jahren erbaut war es ein Vorreiter für die heutige Einkaufszentren, Shoppingmalls oder Shoppingcenter. In den letzten Jahren gab es schon einige Versuche das Gebäude “wiederzubeleben”. Bisher hat man aber noch nichts passendes gefunden. Das Gebäude abzureißen ist Aufgrund der Eigentumswohnungen allerdings auch keine leichte Aufgabe und sollte auch nur die letzte Möglichkeit bleiben.

Floschenstadion

Weiter ging die Fahrt am Floschenstadion vorbei. Von den Vereinen und der Bevölkerung wurde der Beschluss, das Floschenstadion zu erhalten, sehr positiv aufgenommen.

Glaspalast

Der Glaspalast ein Aushängeschild für Sindelfingen. So soll es auch bleiben. Mittlerer Weile steht der Glaspalast, wie auch das Rathaus, unter Denkmalschutz. Zum einen ein Geldfaktor zum anderen ein Bestandsschutz. Im neuen Nahverkehrskonzept wird der Glaspalastzukünftig endlich auch von einer Buslinie angefahren. In diesem Jahr feiert der Glaspalast sein 40 jähriges Bestehen. In den letzten Jahren wurden schon ca. 7 Mill. Euro für die Renovierung und Instandhaltung investiert. Aber wie es bei einem 40 Jahre alten Gebäude üblich ist werden noch weiter Investitionen nötig werden. Für die Vermarktung ist eine eigene Vermarkter Gesellschaft, mit dabei der VFL-Sindelfingen, zuständig.

Maichingen Allmendäcker II

Nächster Halt auf der Infotour, Maichingen Allmendäcker II. Wohnraum ist ein großes Thema von Sindelfingen. Das größte Wachstumspotential befindet sich in Maichingen. Die enorme Nachfrage von Wohnungen von Allmendäcker II hat auch eine steigende Mietpreisentwicklung zur Folge. Weitere Möglichkeiten bietet für die Zukunft auch das Areal Mühlweg. Die Fläche hinter dem Hallenbad wird als Schulfläche bereit gehalten.

Daimler

Aufgrund von Bauarbeiten auf dem Gelände der Daimler AG wurde an zwei Tagen nacheinander Fliegerbomben gefunden. Aufgrund dieser Funde ist in nächster Zeit geplant noch zwei weitere Geländeabschnitte nach Fliegerbomben zu untersuchen. Aus diesem Grund ist am 16.3.2017 eine Anwohnerinformation geplant. Die Stadt hat auch den Entschluss der Daimler AG den Entwicklungsbereich für Fahrzeugsicherheit und Elektromobilität in Sindelfingen anzusiedeln begrüßt. Fliegerbomben-Funde werden in diesem Baubereich nicht erwartet.

Flugfeld

Immerhin gehört ein Drittel des Ortsteil Flugfeld der Stadt Sindelfingen. Daher ist im neuen Nahverkehrskonzept eine eigene Buslinie vom Busbahnhof in diesen Stadtteil vorgesehen. Dort befindet sich ja auch der gemeinsame Festplatz. Geplante Baumaßnahmen sind das Klinikum. Bei dieser Entscheidung für den Standort sind sich Rettungsdienste und die Stadt einig, die Wege des Patienten zum Arzt, oder umgekehrt, müssen kurz sein. Das V8-Hotel auf dem Flugfeld hat auch schon wegen Erweiterungsmöglichkeiten angefragt. Nach einem Spaziergang über die Harfen-Brücke ging es wieder in den Bus und weiter mit der Infofahrt
Fortsetzung in Teil 2

Text/Fotos Helmut Werner

 

Infofahrt durch Sindelfingen mit Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer – Teil 2

Weitere Themen auf der Infofahrt.

Tübinger Allee Werkzeugbau Daimler

In den 70 Jahren, bis ca. 1974, war die Tübinger-Allee die Haupt-Verbindungsstraße von Sindelfingen nach Böblingen. An dem noch verbleibenden Rest der Straße befindet sich jetzt der Werkzeugbau der Firma Daimler. Geplant wird auch eine Brücke von der Daimler AG zum Werkzeugbau. Für die Zukunft wäre auch denkbar das das gesamte Areal noch Werkgelände der Daimler AG wird

Goldberg, Firma Bitzer, Breuninger Breuningerland

Weiter geht die Infofahrt in Richtung Goldberg vorbei an dem alten Zentralbankgebäude, in dem sich eine internationale Schule befindet, zur Firma Bitzer. In Sindelfingen befindet sich die Verwaltung der Firma. Auf dem ehemaligen Louis London entsteht zurzeit das neue Verwaltungsgebäude. Der 70m hohe Büroturm wird somit auch ein Wahrzeichen von Sindelfingen. Auch die Firma Breuninger möchte ihren Standort in Sindelfingen vergrößern. Bei der Stadtverwaltung hat man sich dabei für ein moderates Wachstum entschieden.

Goldbachsee/Eisweiher

Ein kleines Stück weiter, nächster Halt beim Eisweiher. Bekannt auch als Goldbachsee. Der Name Eisweiher stammt aus früheren Zeiten als noch die Brauerei Schlanderer hier ihr Eis zum Kühlen holte. Sindelfingen hat sich zur Aufgabe gemacht der Eisweiher zu entschlammen. Da aber auch der Damm der Eisweihers zum Goldbach undicht geworden ist muss also zuerst der Damm abgedichtet werden. Nach dem Ablassen des Wassers kann dann die tatsächliche Menge Schlamm festgestellt werden. Die Baumfällarbeiten sind bereits abgeschlossen und der See ist zur Hälfte abgelassen. Fest steht weiter das sich im See keine Schadstoffe befinden. Die Gesamtkosten werden zurzeit mit 1 Mill. Euro angegeben.

Lidl Neubau

Auf Anfrage wegen dem geplanten Lidl Neubau wurde auch darauf eingegangen und mittgeteilt das die Fa. Lidl in Zukunft größere Märkte bauen möchte. Dadurch musste ein neuer Bauantrag erstellt werden. Der neue Bauantrag ist auch schon in Bearbeitung. Evtl. wird hier auch ein 2 stöckiger Markt entstehen.

Postareal / Tiefgarage Marktplatz

Das geplante Postareal wird sich noch ein wenig verzögern. Die Marktplatz-Tiefgarage macht der Stadtverwaltung einen Strich durch die Rechnung. Bei einer Renovierung kann nicht sichergestellt werden das damit alle Probleme endgültig und nachhaltig beseitigt sind. Die Kosten der Renovierung sind auch recht hoch sodass eventuell ein Neubau in Betracht kommt. Eine solche Großbaustelle in der Innenstadt bedeutet aber eine große logistische Herausforderung. Das Postareal könnt in dieser Zeit als Ersatzfläche und Parkplatz dienen. Dies wird die weitere Planung noch ergeben.

Schokolaterie Kugel

Der letzte Punkt auf dieser Infofahrt. Auf dem Platz der alten Sporthalle, Böblinger Straße 6, entsteht die Schokolaterie Kugel. Über diese Zusage der Schokolaterie Kugel, sich hier in Sindelfingen anzusiedeln, ist man in der Verwaltung natürlich sehr erfreut. Es ist somit ein weiteres, innovatives Unternehmen mit überregionaler Strahlkraft in Sindelfingen.
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Text/Fotos Helmut Werner

 

Jugend forscht – 51. Regionalwettbewerb – Stadthalle Sindelfingen

16.-17.2.2017 Stadthalle Sindelfingen, Jugend forscht, 51. Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar.

Kreative Ideen werden ständig gesucht, besonders in Wirtschafts- und Technologiestandorten. Ein Ziel von Jugend forscht ist es somit den Technologie Standort Deutschland zu erhalten. Deshalb ist es kein Wunder das sich unter den Sponsoren Firmen wie MBtech, Faulhaber, Philips, Stadtwerke Sindelfingen und die Volksbank befinden. Für Jugend forscht beträgt die Zahl der Anmeldungen für das Jahr 2017 bundesweit stolze 12.226 Teilnehmer. Dadurch ist Jugend forscht der bedeutendste Nachwuchswettbewerb. Die Stadt Sindelfingen hat deshalb bereits zum elften Mal die Patenschaft für den Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar übernommen.

Am 16. und 17.2.2017 präsentierten die Jungforscherinnen und Jungforscher also ihren Arbeiten in der Stadthalle Sindelfingen. Die Themenbereiche kamen aus der Arbeitswelt, Biologie, Chemie, GEO- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Mitmachen dürfen Schülerinnen und Schüler die mindestens die 4. Klasse besuchen und nicht älter als 14 Jahre sind in der Juniorensparte “Schüler experimentieren”. In der Sparte “Jugend forscht” können Schüler und Auszubildende und Studenten bis zum 21. Lebensjahr teilnehmen. In der Stadthalle wurden insgesamt 58 Forschungsarbeiten ausgestellt.

Freitag war also der Tag an dem die Ausstellung von Sponsoren, Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und Vertretern der Presse besucht wurde. An verschiedenen Ständen informierte sich die Gruppe dann über den Stand der jeweiligen Forschungsarbeit. Dabei wurde mit viel Engagement die Arbeiten von den jungen Forschern vorgeführt. Es ist schon erstaunlich mit welchen Themen sich die jungen Forscher beschäftigen. Nur ein kleiner Überblick. Aus dem Bereich Technik: Batteriequalität, Fahrradblackbox, Windkanal. In Biologe beschäftigten sich die jungen Forscher z.B. mit der Sicherheit offener Verpackungen bei Fleisch und Käse. Aus der Arbeitswelt kommt die Forschungsarbeit “Der intelligente Einkaufswagen”.

Jetzt gibt’s dazu noch ein paar Fotos vom Rundgang.
Text/Fotos Helmut Werner