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Infoveranstaltung November 2018 – Radschnellweg Böblingen – Ehningen

16.11.2018, Infoveranstaltung – Infofahrt, Radschnellweg Böblingen Ehningen.

Das Wetter meinte es wirklich gut an diesen Freitag Nachmittag. Strahlender Sonnenschein und richtig angenehm in der Sonne. Genau richtig für die geplante Infoveranstaltung zum Radschnellweg von Böblingen nach Ehningen.

Im zweiten Quartal 2019 soll es bereits losgehen mit dem Bau des Radschnellweg. Der Landkreis Böblingen hat dabei das Büro IBB Wörn Ingenieure GmbH aus Ehningen mit der Planung beauftragt.
Das wichtigste von Radschnellwegen ist ja dass Pendler zwischen Kreisen und Komunen auf qualitativ hochwertige und direkt geführte Wegen den Weg zur Arbeit schnell mit dem Rad zurücklegen können.

Der Radschnellweg Böblingen – Ehningen

Langsam fanden sich einige Radfahrer am Treffpunkt, an der Kreuzung Hewlett-Packerd-Straße / Herrenberger Straße, ein. Schon am Treffpunkt erläuterte Herr Jürgen Wörn vom Büro IBB Wörn einige Punkte des geplanten Radwegs anhand den mitgebrachten Plänen des Vorentwurf. Bei dieser Infoveranstaltung war auch der ADFC Ortsgruppe Böblingen/Sindelfingen mit dabei. Gemeinsam mit Jürgen Wörn vom Büro IBB Wörn Ingenieure GmbH aus Ehningen ging es Anschließend mit den Fahrrädern auf den Radweg nach Ehningen.

Unterwegs wurde dann an verschiedenen Stellen Stopps eingelegt, um die Planung zu erklären. Im Bereich des Kreistierheims beispielsweise soll der Weg eine Gesamtbreite von 6m bekommen um auch den Besuchern des Tierheims eine Möglichkeit zu geben, eventuell mit Hund, gefahrlos neben dem Radweg zu gehen. Bei den Bauarbeiten soll  der Höhenunterschiede zwischen Radweg und Autostraße beseitigt werden damit Nachts die Blendungen mit den Fahrzeugen auf der Straße entfallen. Auch soll dieser Radschnellweg nachts  beleuchtet werden. Weiterhin wird versucht  Engstellen zu beseitigen das wird  sich aber an der Autobahnbrücke nicht ganz vermeiden lassen. Der geplante Radschnellweg hat eine Länge von ca. 2km und endet am Ortseingang von Ehningen. Ab hier passiert das was an jeder Ortsdurchfahrt passiert. Der Radschnellweg wird zur Ortsdurchfahrt, also nicht mehr schnell. Hier sind dann die Städte gefragt was aber durch die vorhandene Bebauung immer sehr schwierig werden wird. Während der Bauphase wird es eine Umleitungsstrecke für die Radfahrer geben.

Radschnellwege sollen die Zukunft sein und dafür sorgen, dass mehr Menschen auf dem Weg zur Arbeit das Fahrrad oder E-Bike nutzen. Sie haben insbesondere im Hinblick auf die steigende Nutzung von E-Bikes und Pedelecs großes Potenzial. Vielleicht werden dadurch Staus vermieden und tragen somit auch zur Luftreinhaltung bei.

Text/Fotos Helmut Werner



Baustart / Spatenstich für den Radschnellweg Böblingen / Sindelfingen – Stuttgart

10.9.2018, offizieller Baustart Radschnellweg Böblingen / Sindelfingen – Stuttgart, nicht alles ganz ideal!

Bei diesem Projekt treffen die unterschiedlichsten Menschen und Gruppen aufeinander. Jeder möchte natürlich das beste für sich herausholen. Gefunden habe ich unter den verschiedenen “Für und Wider” den Schwäbischen Alpverein, den Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), Vaihingen Ökologisch Sozial (Vaihingen ÖS), den Denkmalschutz und auch den Tier-, Insektenschutz (Insekten,Wildtiere usw.) Es gibt aber bestimmt noch mehr!
Der geplante und jetzt auch beschlossene Radschnellweg, mit seinen über 3 Millionen Kosten, bietet also richtig viel “Zündstoff”.

Wanderer und Fußgänger

Da wäre der Schwäbische Alpverein der natürlich diesen Weg als Wanderweg erhalten möchte und befürchtet das da Radfahrer ohne Rücksicht auf andere daherkommen. Ein Radschnellweg soll aber Geschwindigkeiten von 20-30 km/h erlauben und 2000 Radfahrer pro Tag verkraften. Alles andere wäre kein Radschnellweg. Aber wie sollen Radfahrer diese Geschwindigkeit fahren können wenn da Fußgänger, Kinder oder große Wandergruppen laufen?. Das alles sind Fragen die man hier beim “Spatenstich” hörte.

Zum Denkmal- und Umweltschutz.

Es ist ja auch nicht sehr lange her das die Panzerstraße vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart zum Kulturdenkmal erklärt wurde. Okay es sollen ja weiterhin noch ca. 80m des historischem Pflaster erhalten bleiben, der Rest soll aber unter einer Asphaltschicht verschwinden. Unter Asphalt erhalten bleiben hieß es auf Anfrage. Auch die Beleuchtung in der Nacht stößt auf Kritik. Insekten und Tiere werden dadurch gestört. Geplant ist deshalb eine Beleuchtung die mit Bewegungsmeldern nur für relativ kurze Zeit die Beleuchtung aktiviert. Wie das alles Zusammenspielt …. man wird sehen.

Spatenstich – Enthüllung eines Plakats.

Auf jeden Fall fand Winfried Hermann und die anwesenden Politiker es als einen schönen Tag für den “ersten Radschnellweg” im Landkreis Böblingen. Alle hoffen dadurch Pendler zum Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad bewegen zu können. Im Frühjahr 2019 sollen die geplanten ca. 8 km fertig sein.
Auf vier Metern Breite können Radfahrer und auch Fußgänger Kreuzungsfrei und hoffentlich auch konfliktfrei die Strecke nutzen. Vor allem für Berufspendler wird dies äußerst attraktiv sein und eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr darstellen. Möglich wird dies dadurch, dass die bereits bestehende alte Panzerstraße als Verkehrsfläche hierfür genutzt werden kann. Der alte Pflasterbelag wird dabei durch eine geeignete Asphaltdecke überdeckt. Der Landkreis hat somit dann den ersten Radschnellweg. Um diesen aber richtig nutzen zu können sind jetzt weiter die Städte Böblingen, Sindelfingen und Stuttgart gefordert. Gespräche mit den Städten sollen ja schon stattgefunden haben.

Text/Fotos Helmut Werner

Zweckverband Restmüllheizkraftwerk – Abfallwirtschaft Landkreis Böblingen

2018, Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Böblingen, Zweckverband Restmüllheizkraftwerk, Werksbesichtigungen.

Immer wieder bietet der Zweckverband Restmüllheizkraftwerk oder der Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen Besichtigungen an.

Die nächste wäre eine Besichtigung des Restmüllheizkraftwerks vom Zweckverband Restmüllheizkraftwerk am Donnerstag den 26.7.2018. Eine Anmeldung ist erforderlich Tel. 07031/2118-0 oder per Email an fuehrung@rbb.info

Meist beginnt eine Besichtigung mit einer kleinen Vorbesprechung und evtl. auch einen kurzen Film. Bei der folgenden Besichtigungen wird gezeigt was geschieht wenn der Müll von der schwarzen Tonne oder der Sperrmüll hier gelandet ist. Natürlich bekommen die Besucher auch Informationen, was bei der weiteren Entsorgung im Heizkraftwerk Schwierigkeiten macht oder was nicht unbedingt in den Restmüll gehört.

Der Name sagt z.B. schon genau was bei der Müllverbrennung alles entsteht. Also….
RESTmüll wird genommen um bei der Verbrennung Wärme und Strom zu erzeugen, daher RESTMÜLL-HEIZ-KRAFTwerk. Die Wärmeerzeugung ist so gesehen der wichtigste Anteil der Gesamtenergie Erzeugung. Diese wird als Fernwärme nach Sindelfingen und Böblingen geliefert. Im Sommer wird weniger Fernwärme benötigt (meist nur zur Bruchwassererwärmung) im Winter natürlich viel mehr um auch die Wohnungen zu heizen.
Wer schon früher einmal das Kraftwerk besichtigt hat darf gerne diese Führungen nochmals machen denn es gibt immer mal wieder Neuerungen im Werk. Beispielsweise ist jetzt auch das Biomasseheizkraftwerk voll in Betrieb und auch die Abgasreinigung wurde komplett umgebaut.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb

Zum Abfallwirtschaftsbetrieb gehört ja nicht nur die Müllverbrennung sondern auch die Überwachung der alten Mülldeponien, die Häxelplätze, die Vergärungsanlagen und der Wertstoffsortieranlage. Allerdings ist auch das nicht alles es gibt ja noch Erdreich und Bauschutt und viele Fahrzeuge. Also auch Erddeponien und den Betriebshof. Für all diese Anlagen werden gelegentlich ebenfalls Führungen angeboten. Wenn sie also eine Gruppen mit ca. 10 Personen zusammen haben lohnt es sich beim Abfallwirtschaftsbetrieb anzufragen.

Am Samstag den 14.7.2018 veranstaltete der Landkreis Böblingen (Abfallwirtschaft) beispielsweise einen großen Infotag wo mehre Stellen besucht wurden. Meine Fotos sind folglich an diesem Tag entstanden.
Text/Fotos Helmut Werner

Besichtigung des Restmüllheizkraftwerk

Die alte Deponie Böblingen

Vergärungsanlage Leonberg

Kreistierheim Böblingen – Richtfest 9.5.2018

9.5.2018, Böblingen Kreistierheim, Richtfest

In Böblingen, Herrenberger Straße, entsteht direkt gegenüber dem Alten Tierheim der Neubau des Kreistierheim Böblingen. Die Gebäude sind gebaut und jetzt am Mittwoch wurde das Richtfest gefeiert. Am 10.5.2017, also vor einem Jahr war der Spatenstich.

Die Baumaßnahme

Allerdings haben die Baumaßnahmen ca. 3 Monate Verspätung. Einige Gründe waren die Altlasten auf dem Gelände. Das Gelände, mit 0,7 Hektar Grundfläche, wurde vorher als Kreisautoverwertung genutzt. Demzufolge wurde auch schon mit Altlasten, Schrott und einer Kontaminierung des Erdreiches gerechnet. Dabei sind 7000 m³ Erdreich entfernt worden. Leider sind dabei Mehrkosten von ca. 150.000 Euro entstanden. Weiterhin hat man auf dem Gelände auch Kampfmittel gefunden, 2 Phosphorbomben und eine scharfe Flack Granate.
Völlig unerwartet verstarb der mit dem Neubau beauftragte Architekt Michael May am 21. Januar 2018.
Trotz all dieser Schwierigkeiten sind die Gebäude des neuen Kreistierheims fertiggestellt und es geht jetzt an die Innenausbauten. Es wird gerechnet das alle Arbeiten bis zum Ende des Jahres fertig sein werden. Mit den umfangreichen Maßnahmen für den Lärmschutz wird das Kreistierheim ca. 4,9 Millionen Euro Kosten.

Kreistierheim Neubau

Bereits 1978 hatte sich der Landkreis Böblingen mit circa einem Drittel am Bau des ersten Tierheims beteiligt und damit eine Aufgabe der Städte und Gemeinden übernommen, “ so Roland Bernhard zum langjährigen Engagement des Landkreises für die Tiere. „Mit dem Bau und Betrieb eines neuen Kreistierheims in eigener Regie sind wir künftig der einzige Landkreis, der sich des Tierschutzes in diesem hohen Maße annimmt, “ so Bernhard weiter. Das Kreistierheim wurde 2016 im Landkreis als Kommunalanstalt gegründet. „So können wir die Vorteile eines Eigenbetriebs und einer GmbH zusammenzuführen und durch schlankere Gremien effizienter entscheiden und wirtschaften“, begründet Wolf Eisenmann die Wahl der Rechtsform. Auch mit dem Tierschutzverein Böblingen wurde ein gutes Modell für die weitere Rollenverteilung gefunden.

Den Richtspruch teilten sich Landrat Roland Bernhard und der Vorstand des Tierschutzvereins Wolf Eisenmann. In dem Neubau des Tierheims entsteht Platz für 50 Hunde, 80 Katzen und 100 Kleintiere und zeigt, der Tierschutz besitzt für den Landkreis einen hohen Stellenwert. Die erwartete Fertigstellung Ende des Jahres 2018 ist somit ein großer Tag für den Tierschutz.

Infos Landratsamt Böblingen. Text/Fotos Helmut Werner

angekündigte Verkehrsbehinderungen

Eine Übersicht aller neueren Verkehrsmeldungen jetzt auf meiner Seite
nx.werner-sindelfingen.de

Verkehrsbehinderungen/Übersicht

 

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gültig vom 25.2.2019 —- 20.12.2019
Busverkehr Lehenweiler-Aidlingen

Fahrplanänderungen bei der Buslinien 768 (Lehenweiler – Aidlingen) und Schülerlinie 763A (Böblingen – Calw) wegen Straßenbaumaßnahmen Zeitraum: 25.02.2019 bis voraussichtlich 20.12.2019.

Die Kreisstraße K 1066 wird im Bereich der Ortsdurchfahrung Aidlingen in vier Bauabschnitten saniert. Während den einzelnen Bauabschnitten wird die Hauptstraße (K1066) nur einseitig Richtung Calw befahrbar sein. Für den Busverkehr werden Ampeln errichtet, um die Befahrung in beide Richtungen zu ermöglichen.

Auf den Fahrplan der Linie 763 ((Sindelfingen -) Böblingen – Aidlingen – Calw) werden die Baumaßnahmen planmäßig keine Auswirkung haben. Durch die Ampelschaltung können die Linienwege unverändert befahren werden.

Für die Buslinie 768 (Lehenweiler – Aidlingen), neu 768 (Lehenweiler – Aidlingen – Ehningen), ergeben sich ab dem 25.02.2019 folgende Fahrplanänderungen:
Die Abfahrtszeiten ab Lehenweiler wurden von der Minute x:59 vormittags auf die Minute x:47 und nachmittags auf die Minute x:51 angepasst.
Zudem wurde der Linienweg angepasst. Von Lehenweiler kommend werden nach der Haltestelle Schafhauser Straße nun zuerst die Aidlinger Schulen angefahren. Konkret zuerst die Sonnenbergschule und dann die Buchhaldenschule. Danach geht die Fahrt wie gewohnt über Aidlingen Rathaus und Aidlingen Furthmühle mit Umsteigemöglichkeit auf die Linie 763. Anschließend wird die Linie 768 analog zur Linie 764 nach Ehningen geführt. Hier wird der Anschluss auf die S-Bahnen Richtung Stuttgart hergestellt.

Die Fahrt um 6:56 Uhr, welche ab Aidlingen Furthmühle um 7:07 die Liniennummer wechselt und als Linie 763 nach Böblingen weiterfährt, bleibt unverändert und wird nicht über Ehningen geführt. Auch an der stark nachgefragten Direktbusfahrt vom Goldberg-Gymnasium (13:02 Uhr) nach Lehenweiler ändert sich nichts.

Auswirkungen auf die Schulen

Gemeinschaftsschule Grafenau:
Von der Gemeinschaftsschule Grafenau wird zusätzlich auf der Linie 768 nach Unterrichtsende um 15:15 Uhr montags bis donnerstags eine Fahrt nach Aidlingen um 15:30 Uhr eingerichtet. Die bisherige Fahrt nach Unterrichtsende 16:05 Uhr wird zukünftig um 16:15 Uhr montags bis donnerstags gefahren. An Freitagen entfällt die bisherige Fahrt nach Aidlingen um 16:15 Uhr, da kein Nachmittagsunterricht stattfindet.

Der Schulbus der Linie 763A verkehrt im Abschnitt Gechingen-Aidlingen fünf Minuten früher als bisher um 7:30 Uhr (bisher 7:35 Uhr ab Gechingen Im Gailer). Damit soll ein pünktlicher Unterrichtsbeginn an der Gemeinschaftsschule Grafenau gesichert werden.

Schulen in Aidlingen:
Der Schulbus der Linie 763A verkehrt im Abschnitt Gechingen-Aidlingen fünf Minuten früher als bisher um 7:30 Uhr (bisher 7:35 Uhr ab Gechingen Im Gailer).
Für Schüler aus Dagersheim und Darmsheim, die die Sonnenbergschule in Aidlingen besuchen, wurde zudem eine neue Fahrt eingerichtet: Diese startet um 7:27 Uhr an der Haltestelle Dagersheim Haus der Vereine und führt über Aidlingen Furthmühle nach Lehenweiler, wo der Bus als Linie 768 weiter zur Sonnenbergschule fährt (mit Ankunft 7:52 Uhr).

Die Fahrt der Linie 768 von Lehenweiler nach Aidlingen zur ersten Schulstunde wurde von 7:40 Uhr auf 7:45 Uhr verlegt. Der Linienverlauf wurde so angepasst, dass zunächst die Aidlinger Schulen angefahren werden, sodass dennoch ein pünktlicher Unterrichtsbeginn gesichert werden kann.

Maria-von-Linden-Gymnasium Stammheim:
Der Schulbus der Linie 763A zur ersten Schulstunde am Maria-von-Linden-Gymnasium Stammheim verkehrt künftig acht Minuten früher, um 6:55 Uhr (bisher 7:03 Uhr ab Aidlingen über Gechingen). Diese Anpassungen dienen einer zuverlässigeren Fahrplanstabilität und verbesserten Pünktlichkeit.

Die geänderten Fahrpläne sind voraussichtlich ab Freitag, 22.02.2019 über die Internetseite www.vvs.de sowie die VVS-App abrufbar.

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