Tag Archives: Rathaussturm

Rathaussturm in Rutesheim mit den Gumpa-Hexen – 12.2.2026

Rathaussturm in Rutesheim
Gumpa-Hexa übernamen das Kommando

Am Schmotzigen Donnerstag haben die Ruademser Gumpa-Hexa das Rutesheimer Rathaus gestürmt und damit die Fasnet offiziell eingeläutet. Für ein paar Stunden war im Verwaltungsgebäude nichts mehr so, wie es sonst in einem Rathaus üblich ist, die Narren übernahmen das Regiment.

Mit lautem Hexenruf rückten die Hästrägerinnen und Hästräger um Bürgermeisterin Susanne Widmaier sowie den Ersten Beigeordneten Martin Killinger aus ihren Amtsstuben zu jagen. Ganz kampflos geschah das allerdings nicht. Die vor der Rathaustür in „Schaffer-Uniform“ postierte Verwaltungsmannschaft verteidigte ihre Chefin und ihren Chef nach Kräften, letztlich jedoch ohne Erfolg.

Letzter Rathaussturm für die Rathausspitze

Besonders emotional war der diesjährige Sturm, denn es war der letzte für Widmaier und Killinger. Beide scheiden 2026 aus dem Amt. Entsprechend aufmerksam lauschten sie den Anklagepunkten, die die Gumpa-Hexa trotz Schmuddelwetters lautstark auf dem Rathausplatz vortrugen.

Ins Visier nahmen die Narren mehrere Großprojekte der Stadt. Bauvorhaben wie Wärmenetz und vor allem die neue Kläranlage. Diese bekam ihr Fett weg – zu teuer, zu technisch, und der Klärschlamm womöglich bald als Wellnessprodukt? „Schlamm isch gut für Haut und Haar“, witzelten die Hexen unter dem Applaus der Zuschauer.

Auch die Diskussion um Beschattung im Ortskern wurde närrisch aufgegriffen. Während die Verwaltung plant, setzen die Hexen lieber auf die schnelle Lösung, Sonnenschirm auf, fertig. Narrensicher und kostengünstig.

Kritik gab es zudem an den aus Sicht der Hexen. Schleppenden Planungen für das neue Wohnquartier auf dem ehemaligen Bosch-Areal.

Verbannung auf die Baustelle

Am Ende wurden Bürgermeisterin und Erster Beigeordneter symbolisch ihrer Macht enthoben und auf dem Rathausplatz sogar in eine abgesperrte Baustelle verbannt. Die Narren hatten nun offiziell das Sagen.

Am Ende viel Gelächter, spitze Worte und ein Rathaus, das für einige Stunden Kopf stand. Widmaier und Killinger meisterten ihren letzten Rathaussturm mit sichtlicher Routine – und einer ordentlichen Portion Humor. Danach wurde im Rathaus weitergefeiert.

Bericht / Fotos Neuweiler, Wölfling

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Am „Schmotzigen Dunschtig“ wurden die Rathäuser gestürmt und die Rathauschefs entthront

Rathaussturm in Rutesheim, Weissach und Sindelfingen

Rutesheim

Am Donnerstag, den 27. Februar, begann in Rutesheim um 12:30 Uhr der traditionelle Rathaussturm. Die Narrenzunft „Ruademser Gumpa-Hexa“ wollen das Rathaus stürmen, um Bürgermeisterin Susanne Widmaier und den Ersten Beigeordneten symbolisch aus dem Amt zu vertreiben. Rathausmitarbeiter, die alle auch als Mäuse verkleidet waren, versuchten vergeblich, den Angriff abzuwehren. Schließlich gerieten die Bürgermeisterin und ihr Stellvertreter in einen Käfig. Die Mitarbeiter konnten sie leider nicht befreien, deshalb übernahmen die Hexen die Herrschaft über das Rathaus.

Nach dem Spektakel lud die Stadtverwaltung die Gäste zu Speisen und Getränken ein.

Bericht / Fotos Mediateam Wölfling, Helmut Werner
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Weissach

Als die Dämmerung hereinbrach, näherten sich die Flachter Strudelbachhexen heimlich dem Weissacher Rathaus. Würde Bürgermeister Jens Millow seinen zweiten Rathaussturm überstehen?

Mit dem Rammbock stoßen die Strudelbachhexen gegen das Zauntor, das vor dem Weissacher Rathaus aufgebaut ist. Dann stürmen sie ins Gebäude.

Doch auch in diesem Jahr unterlagen seine Bemühungen den Hexen. Der Startschuss für das Spektakel fiel um 17 Uhr.

Bericht / Fotos Mediateam Neuweiler, D.Bär, Wölfling
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Sindelfingen

Bernd Vöhringer erlebte in Sindelfingen seinen letzten Rathaussturm, da er bei der nächsten Oberbürgermeisterwahl (11. Mai) nicht erneut kandidiert.

Vom Marktplatz aus setzte sich die feierliche Prozession der Gesellschaft Blau-Weiß mit ihren befreundeten Gruppen in Bewegung. Begleitet von musikalischen Klängen und ausgelassener Stimmung erreichten sie den Rathausplatz, wo zahlreiche Zuschauer sie erwarteten. Vom Balkon und aus der Menge heraus begrüßten die Menschen die Band Blue-Brass, die Gardemädchen, die Brunnensäue, die Sumpfhexen und viele weitere farbenprächtig gekleidete Hästräger.

Mit vereinten Kräften der Narrenzünfte, Tanzgarden, Fanfarenzüge und Musikgruppen wurde schließlich der symbolische Machtwechsel vollzogen – ein Höhepunkt des Tages. Anschließend bot das Foyer des Rathauses die Bühne für ein abwechslungsreiches Programm, bei dem sich die teilnehmenden Gruppen und Gastvereine präsentierten.


Bericht / Fotos  Helmut Werner
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11:11Uhr – Rathaussturm in Leonberg Marktplatz – 11.2.2024

 11.2.2024 Leonberger Marktplatz. Pünktlich um 11.11 Uhr ging es los mit dem Rathaussturm. Das närrische Treiben hat damit begonnen.

Wie alle Jahre wagten die Karnevalisten erneut den Versuch, den Oberbürgermeister Martin Georg Cohn seines Amtes zu entheben. Zuerst folgte das Verlesen der Anklageschrift und das Verhängen der Strafen für den OB. Anschließend folgte der Startschuß für die Eroberung des Rathauses.

Der 1. Vorsitzender Werner Busch hatte den Sturm eingeläutet. Als Überraschung verlas der Ehrenpräsident Harald Lutz die Anklage. Für die Leonberger Waldhexen war es dieses Mal kein Problem, das Tor vor dem Rathaus aufzustoßen und waren sehr schnell in dem Rathaus. Ganz wehrlos übergab Oberbürgermeister Martin-Georg Cohn das Rathaus nicht frei. Aber schließlich gelang es ihnen doch und Harald Lutz konnte das Urteil verkünden. OB Cohn wurde zum Sammeln von Spenden für unsere Kindergärten verdonnert. Von nun an, bis Aschermittwoch, regierten im Leonberger Rathaus die Leonberger Narren.

Danach ging das Festival der schrägen Töne auf dem Marktplatz richtig los.  Wie alle Jahre lockt dieses Spektakel zahlreiche Besucher aus der gesamten Region nach Leonberg. Der 1. Karnevalsverein Leonberg der Gesellschaft Engelberg lädt dazu immer befreundete Guggenkapellen nach Leonberg ein. Die Besucher durften sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit tollem Sound und auf farbenfrohe, fantasievolle Kostüme der Musiker freuen.

Foto / Video NaNeu, JoeWö

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Leonberger Rathaussturm 2024

 

 

20.2.2020 Rathaussturm in Sindelfingen – abgesagt !

20.2.2020, Rathaussturm in Sindelfingen abgesagt

Aufgrund der entsetzlichen Verbrechen, die sich gestern (19.2.2020) in Hanau zugetragen haben, sagt die Stadt Sindelfingen den Rathaussturm ab.

Der hessische Innenminister hat soeben Trauerbeflaggung für das ganze Land angeordnet.
Er reagiert damit auf die schrecklichen nächtlichen Geschehnisse in Hanau. (Mittwochabend 19.2.2020)

Zitat:
…… Bei Schießereien in Hanau wurden am Mittwochabend neun Menschen getötet. Zwei weitere Tote fand die Polizei am Donnerstagmorgen in einer Wohnung in Hanau. Bei einem der Toten könnte es sich um den mutmaßlichen Schützen handeln. Die Hintergründe sind noch unklar. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. ……..

Aus diesem Grund wurde  in Sindelfingen der geplante Rathaussturm abgesagt.

Fotos/Video/ Bericht
Media Team, NaNeu, Helmut Werner

Getrübte Stimmung vor dem Rathaus


Statement

Leonbergs 5. Jahreszeit – Rathaussturm, Pferdemarkt, Guggenmusiktreffen

7. – 11. Februar 2020, Leonberg, Pferdemarkt, warm up, Guggenmusiktreffen, Rathaussturm, Pferdemarkt, Pferdehandel, Festzug.

Pferdemarkt Festzug

In Leonberg wurde seit Sonntag das Sturmtief Sabine ganz genau beobachtet. In der Nacht und am Dienstagmorgen gab es ja noch einige schwere Sturmböen, Gewitter, Starkregen und Schneeregen. Aber genau zur richtigen Zeit, so gegen Dienstagmittag,  kam dann doch die Sonne heraus.

Zwar schneite es zeitweise während des Festumzugs, so etwas sind die Leonberger aber  gewohnt.

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Rathaussturm, Guggenmusiktreffen

Was wäre ein Rathaussturm ohne Guggenmusik und verkaufsoffenen Sonntag. Zuerst der Rathaussturm und ab 12:30 Uhr  dann der verkaufsoffene Sonntag. Jedoch schon ab 10 Uhr war einiges los auf dem Marktplatz und im angrenzenden Kaffee fast kein Platz mehr.

Von Sturmtief Sabine noch absolut keine Spur. Strahlender Sonnenschein.
Um 11.11 Uhr, Der Oberbürgermeister schaut schon aus dem Fenster des Alten Rathauses. Der Marktplatz ist voll und es beginnt der Schlagabtausch zwischen den karnevalistischen Garden, Präsidentin Monika Raffler, und dem Oberbürgermeister.

„Verkehrschaos, zu viel Personal beim Bauhof,  Wasser statt Bier aus dem Marktbrunnen.“
Genügend Gründe, um das Rathaus zu stürmen,  sich der Stadtkasse zu bemächtigen  und den Bürgermeister abzusetzen.

Mal sehen wie sich der Oberbürgermeister  diesmal aus der Affäre ziehen will.
Gummibären bei der Kindergarde und vermeintliches Gold bei der Prinzengarde hatten  dabei  nur wenig Erfolg.
Jetzt rückten deshalb die Waldhexen mit dem Rammbock an. Nachdem das Tor durchbrochen war, stürmten sie nach oben in den Sitzungssaal. Während dessen baute die Feuerwehr außen am Rathaus die lange Leiter auf, um ihren Bürgermeister zu retten.

Die Waldhexen waren aber schneller und zogen den Bürgermeister wieder in den Sitzungssaal zurück.
Was sie aber erst jetzt feststellten,  es handelte sich da um ein Double , nämlich dem Ortsvorsteher von Warmbronn Herr Jens Schneider. In der Zwischenzeit stand der OB im Hexen-Häs schon die ganze Zeit neben der Präsidentin Monika Raffler.

Natürlich wurden die närrischen Garden danach noch zu Speis und Trank ins Rathaus eingeladen.
Währenddessen und auch danach ging auf dem Marktplatz das Guggenmusiktreffen weiter. Einige der Guggen fanden danach noch den Weg ins Leocenter und spielten auch dort noch einige Stücke.

Bericht / Fotos Helmut Werner