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Leistungsschau in Leonberg – LeoMess 2018

5.- 6.5.2018, LeoMess 2018, Leistungsschau der Region. Festplatz Steinstrasse Leonberg.

Alle drei Jahre gibt’s eine Leomess auf dem Festplatz in der Steinstrasse in Leonberg. Veranstaltet wird die größte Gewerbeschau der Region vom Bund der Selbständigen Leonberg e. V.
Die Messe ist bekannt dafür viele Informationen über Haus und Energie, Sport und Gesundheit, Mobilität, Freizeit und Reise in der Region Leonberg zubekommen. Ist also immer ein richtiger „Marktplatz der Region“.
In den zwei Vortragsräumen liefen fast ständig Fachvorträge zu allen Themen der Messe.
Etwas schade finde ich dass jetzt schon diese Leistungsschauen anfangen Eintritt zu verlangen.

20.000 Besucher sollen es 2015 gewesen sein. Wie war diese Messe 2015? Infos gibt’s hier.

Impressionen der Messe von Helmut Werner.

Herrenberg / Stellberg – Richtfest des Schönbuchturm – 3.5.2018

3.5.2018, Herrenberg Stellberg, Richtfest des Schönbuchturm.

Am Donnerstag den 3. Mai große Feier an der Baustelle des Schönbuchturms. Eingeladen waren alle Förderer des Turmes um auf dem Stellberg beim Turm das Richtfest zu feiern.
Als erster Redner begrüßte Landrat und Vorsitzende des Fördervereins Roland Bernhard die ca. 150 geladenen Gäste. In seiner weiteren Rede wurde dann auch der Termin für die Eröffnung des Schönbuchturms bekanntgegeben. Es ist Samstag der 9.6.2018 an dem der Turm im Rahmen einer Feier offiziell eröffnet wird. Die Region sowie auch der Förderverein rechnen in der Folgezeit mit ca. 25 000 Besucher pro Jahr. Schon während der bisherigen Bauzeit zeigte das hohe Publikum Interesse das der neue Aussichtsturm von der Bevölkerung auch angenommen wird. Zum Leidwesen der Bauarbeiter.

Der Schönbuchturm.

Mit dem offiziellen Spatenstich am 21. September 2017 begann der Bau des Fundaments. Zum Jahresende war dann schon das ca. 400 Tonnen schwere Fundament fertig. Im Februar 2018 begann der Bau der Turmsegmente auf dem Stellberg. Diese 3 Turmsegmente werden jetzt noch „aufeinander gestapelt“. Bis zur Eröffnung im Juni sollte schließlich alles fertig sein. Die Baukosten belaufen sich dann auf ca. 1,5 Millionen Euro.
Der Turm ist über kommunale Anteile, Fördermittel, Spenden (Anton & Petra Ehrmannstiftung, Daimler, Kreissparkasse Böblingen), „Stufenverkauf“, Stadtwerke Herrenberg, dem Förderverein und natürlich auch von den beteiligten Baufirmen finanziert worden. Der Förderverein Aussichtsturm im Naturpark Schönbuch e.V. wurde eigens hierzu gegründet. Vorsitzender des Vereins ist der Landrat Roland Bernhard, Stellvertreter Herr Tobias Meigel.

Da der Turm uns selbst überdauern wird hat der Turm auch einen Gruß an die Nachwelt bekommen. Eine 70 cm große Zeitkapsel, die von der Metallbau Firma Stetzler, Aidlingen gefertigt wurde. Die Zeitkapsel haben dann Landrat Roland Bernhard, Oberbürgermeister Thomas Sprißler (Herrenberg), Herr Andreas Keil vom Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner und drei Großsponsoren Anton Ehrmann, Daimler, Kreissparkasse Böblingen mit zeittypischen Gegenständen gefüllt.
Zum Schluss überraschte Anton Ehmann noch mit einer Zusage von weiteren 10.000 Euro Spendengelder an den Verein.

Thomas Urfer, Chef der Fa. Stahlbau Urfer aus Remseck, setzte schliesslich mit seinem Richtspruch den würdigen Schlusspunkt zu einem rundum gelungenen Richtfest. „Gesegnet sei der Turm, der Neue, dass jeder Besteiger sich erfreue“, lautete eine Textzeile. Am Ende gab es das traditionelle gesplitterte Glas mit den Worten „Das Glas zersplittere im Grunde. Geweiht sei dieser Turm zur Stunde.“

Noch ein wenig Technisches.

174 Treppenstufen sind es bis zur obersten Plattform auf 30m Höhe und genauso viel wieder hinab. (348 Stufen für beide Treppen)
Das Obere 3. Segment hat ein Gewicht von ca. 65 Tonnen, das mittlere Segment des Turm bringt es immer noch auf ca. 32 Tonnen.
An die 16 Doppelanker werden die 32 Stahlseile befestigt und dann mit ca. 16 Tonnen Zugkraft vorgespannt.
Der Turm hält dadurch Windgeschwindigkeiten von über 140 km/h stand, das ist Orkanstärke (Windgeschwindigkeiten ab 117,7 km/h), und verkraftet auch einen Besucheransturm von 2000 Person.

Weitere Artikel zum Schönbuchturm. Parkplatzpräsentation der Erweiterung am Naturfreundehaus.

Text/Fotos Helmut Werner

1. Maihocketse – Maibaum Aufstellung – Maichingen

1.5.2018, Maibaum Aufstellung, 1. Maihocketse, Bürgerhausvorplatz.

Heute am 1. Mai 2018 wurde der ca. 15m lange Maibaum aus seinem streng geheimen Lagerplatz geholt. Pünktlich um 10:30 setzte sich dann der kleine Zug Richtung Bürgerhaus in Bewegung. Mit Polizei, Musikkapelle Maichingen und Feuerwehrbegleitung wurde der geschmückte Baum dabei mit einem Pferdegespann zum Bürgerhausvorplatz gebracht.

Vor dem Bürgerhaus warteten schon viele Gäste auf die Ankunft des Maibaums. Das Pferdegespann brachte den Maibaum jetzt noch auf den Vorplatz. Ab jetzt waren die Feuerwehrkameraden gefragt. Hier in Maichingen wird der Maibaum noch nach traditioneller Methode mit Muskelkraft aufgestellt. Bei dieser Aufstellart wird dabei mit Hilfe von langer Stangenpaare, sogenannter Schwaiberl oder auch Scharstangen der Baum aufgerichtet.
Für Wolfgang Stierle, dem neuen Ortsvorsteher von Maichingen, war das auch der erste Maibaum der mit Muskelkraft aufgestellt wurde. Traditionell rutscht der Baum über eine schiefe Ebene in eine vorbereitete, befestigte Grube in der er anschließend sicher verkeilt werden kann. Hier aber wird aus Sicherheitsgründen eine stabile Aufnahme aus Stahl verwendet. Jetzt gilt es noch den Baum sicher zu befestigen. Noch ein wenig Fahnenschmuck, Bänder und Schleifen an dem Baum anbringen und auch den Helfer von der Freiwilligen Feuerwehr durften sich jetzt das (Frei-) Bier schmecken lassen.

Jetzt ab 11.00 Uhr eröffnete die Musikkapelle Maichingen die Hocketse. Für das Wohl der Gäste wurden kühle Getränke, allerlei Leckeres vom Grill sowie Kaffee und Kuchen geboten. Für die weitere musikalische Unterhaltung sorgten die Jugendkapelle, das Stammorchester, Bands der Maichinger Musikschule Drumlab sowie die Stadtkapelle Sindelfingen.

Text/Fotos Helmut Werner

28.4.2018 – Baubeginn 6 spuriger Ausbau der A8 bei Pforzheim mit einem Brückenabriss

27.4.2018, Baubeginn des 6 spurigen Ausbau der A8 bei Pforzheim, Brückenabriss Brücke zwischen Niefern-Vorort und Eutingen.

Es geht weiter mit den Baustellen auf der A8 zwischen Leonberg und Karlsruhe. Das letzte Nadelöhr bei Pforzheim wird jetzt endlich beseitigt. Etwa 5 km der Autobahn A8 (Leonberg – Karlsruhe) sind hier immer noch 4 spurig. Dem Ausbau auf 6 Fahrstreifen sind hier aber noch 3 alte Brücken, die alle erneuert werden, im Weg. Die Spannweite der alten Brücken reicht nicht für die 6 Fahrspuren.

„Wegen Brückenabriss wird die Autobahn A8 von Freitag 27.4.2018 22:00 Uhr bis Montag 30.4.2018 5:00 Uhr vollgesperrt“
So jedenfalls war die Ankündigung.
Da die Bauarbeiten aber schneller vorankamen konnte die Autobahn schon ein Tag früher wieder geöffnet werden.

Am Samstag den 27. April 2018 fand dann auch der symbolische Spatenstich für den 6 spurigen Ausbau der A8 bei Pforzheim statt. Eigentlich war es ja kein Spatenstich sondern ein kleiner symbolischer Abbruch. Spatenstich bedeutet halt auch wieder weitere Behinderungen für die Autofahrer. Geplant ist während der Bauzeit immer 4 Fahrstreifen, meistens in geringerer Breite, aufrecht zu erhalten.
Jetzt nach diesem Abriss der Brücke wird neben der noch alten Eisenbahnbrücke ein Neubau der Eisenbahnbrücke erstellt. Erst wenn der Neubau fertiggestellt ist wird dann die alte Eisenbahnbrücke abgerissen. Jetzt können neue Brückenlager gebaut und die fertige Brücke eingeschoben werden. Dies alles soll noch im November 2018 stattfinden. Abbruch und Einschub machen 2 weitere Vollsperrungen nötig.

Die Bauzeit des mehrspurigen Ausbaus der A8 wird vermutlich bis ins Jahr 2025 dauern. Danach ist die A8 von Leonberg bis Karlsruhe komplett 6 Spurig zu befahren. Die täglichen Staus bei Pforzheim sollten dann ein Ende haben.

Fotos/Text Helmut Werner

angekündigte Verkehrsbehinderungen

Eine Übersicht von angekündigten Verkehrsbehinderungen


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Grafenau-Döffingen
Sanierung der Kreisstraße 1064 im Zuge der Ortsdurchfahrt in Grafenau-Döffingen wird fortgeführt

Ab Montag, 20. April Verkehrsbeeinträchtigungen in der „Maichinger Straße“

Ab Montag, 20. April führt der Landkreis Böblingen die Sanierungsarbeiten der Kreisstraße 1064 im Zuge der Ortsdurchfahrt Grafenau-Döffingen fort. Witterungsbedingt musste im Herbst 2025 eine „Winterpause“ eingelegt werden. Die ersten zwei Bauabschnitte wurden noch im Jahr 2025 fertiggestellt.

Der anstehende Abschnitt erstreckt sich zwischen Ulrichweg und Jahnstraße. Die Arbeiten beginnen am 20. April und dauern voraussichtlich bis zum 24. April an. Die Umleitung erfolgt über das Ortsstraßennetz (über den „Ulrichweg“ und „Im Mittenbühl“).

Der letzte Bauabschnitt erstreckt sich zwischen „Im Mittenbühl“ und „Jahnstraße“ und ist vom 27. April bis zum 8. Mai geplant. Die Umleitung über Ulrichweg und Im Mittenbühl bleibt hierbei weiterhin bestehen.

Die Maßnahme erfolgt in Abschnitten, um grundsätzlich Anliegerverkehr bestmöglich zuzulassen. Nichtsdestotrotz müssen die einzelnen Bauabschnitte auch temporär voll gesperrt werden um die Asphaltdeckschicht herstellen zu können. Im gesamten Sanierungsbereich der K 1064 können Parkverbote nötig werden. Eine überörtliche Umleitung über die L 1182, die K 1004 in Richtung Maichingen und umgekehrt wird eingerichtet. Da Witterungseinflüsse die Durchführung der Asphaltarbeiten beeinflussen können, sind zeitliche Verschiebungen nicht auszuschließen. Über mögliche Änderungen wird der Landkreis bei Bedarf gesondert informieren.


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A81: Neue Fahrbahn, zwischen der Anschlussstelle Oberndorf und der Tank und Rastanlage Neckarburg

 Die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest erneuert ab 13. April bis voraussichtlich Ende Oktober 2026 die Fahrbahn auf der A81 zwischen der Anschlussstelle Oberndorf und der Tank und Rastanlage Neckarburg. Die Arbeiten finden in Fahrtrichtung Singen statt. Die Fahrbahn wird dabei komplett erneuert, inklusive Untergrund, Asphaltaufbau und Entwässerung.

Im Zuge der Baumaßnahme wird zudem der im Baufeld befindliche Parkplatz Harthausen vollständig erneuert.

 Vom 13.04. bis ca. Mitte Mai 2026 finden für die Baumaßnahme vorbereitende Arbeiten sowie die Verkehrseinrichtung statt. Währenddessen kommt es vorwiegend nachts zur zeitweisen Sperrung einzelner Fahrstreifen, sowohl in Fahrtrichtung Singen als auch in Fahrtrichtung Stuttgart. In Fahrtrichtung Stuttgart kann es Mitte April zu Sperrung einzelner Fahrstreifen am Tag kommen.

 Voraussichtlich von 26.05. bis ca. Ende Oktober 2026 stehen während der Bauzeit in beiden Fahrtrichtungen jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung.


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Sindelfingen
Bleichmühlestraße: Erneute Bauarbeiten im April mit kurzzeitigen Sperrungen

In der Bleichmühlestraße kommt es ab Dienstag, 14. April, erneut zu kurzzeitigen Sperrungen. Grund sind Arbeiten zur Verlegung von Stromleitungen, bei denen die Fahrbahn geöffnet werden muss. Die Maßnahmen dauern voraussichtlich bis spätestens Freitag, 24. April.

 Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten: Der erste Bauabschnitt ist für die Kalenderwoche 16 vorgesehen, der zweite für die Kalenderwoche 17. Beide Abschnitte dauern jeweils nur zwei bis drei Tage.

Die Bauarbeiten wurden bereits Ende Februar begonnen, konnten jedoch aufgrund unvorhergesehener Gegebenheiten vor Ort nicht wie geplant abgeschlossen werden. Die Arbeiten werden nun erneut aufgenommen und im Auftrag der Stadtwerke GmbH ausgeführt.

Während der Bauarbeiten ist die Bleichmühlestraße in den jeweiligen Abschnitten gesperrt. Es werden Umleitungen eingerichtet:

Umleitung im 1. Bauabschnitt:

Der Verkehr aus Richtung Böblinger Straße (Süd) und Gartenstraße wird über die Böblinger Straße (Nord), den Rathausplatz und die Vaihinger Straße geführt.

Umleitung im 2. Bauabschnitt:

  • Bleichmühlestraße → Lange Anwanden → Neckarstraße
  • Gansackerweg → Lange Anwanden → Neckarstraße

Beide Umleitungen führen im Bereich „Lange Anwanden“ zusammen.

Die Stadt bittet um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen.


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B 296: Austausch von Brückenlagern bei Herrenberg-Kayh (Landkreis Böblingen):

Beginn der Arbeiten am 13. April 2026 mit minimaler Verkehrseinschränkung

Von 13. April bis 5. Mai 2026 finden Arbeiten an zwei Brücken, die bei Herrenberg-Kayh über die B 296 führen, statt. Während der Bauzeit wird der Verkehr im Baustellenbereich verschwenkt. Alle Fahrbeziehungen bleiben erhalten.

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart (RPS) werden von Montag, 13. April, bis voraussichtlich Dienstag, 5. Mai 2026, die Brückenlager an zwei Brücken über die B 296 bei Herrenberg-Kayh getauscht. Die beiden Brücken verlaufen im Zuge der K 1040 (Gipswerkstraße) und eines Wirtschaftswegs. Die Fahrstreifen der darunter verlaufenden B 296 werden auf Höhe der K 1040 (Gipswerkstraße) verschwenkt. Bei der Überführung des Wirtschaftswegs findet kein Eingriff in den Verkehr der B 296 statt.

Der Tausch der Brückenlager ist erforderlich, um die Verkehrslasten und Dehnungswege weiterhin sicher abzufangen. So wird die Substanz des Bauwerks geschont und die Verkehrssicherheit für die Zukunft erhalten.

Brückenlager sind wichtige Bauteile einer Brücke. Sie verbinden den Überbau der Brücke mit den Pfeilern oder den Endstützen. Ihre Aufgabe ist es, die Lasten – zum Beispiel durch Autos oder das Eigengewicht der Brücke – sicher nach unten weiterzuleiten. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass sich die Brücke ein wenig bewegen kann, etwa bei Temperaturänderungen oder durch Materialveränderungen. So verhindern Brückenlager Schäden und tragen dazu bei, dass die Brücke stabil bleibt und lange hält.

Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 76.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.


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Sindelfingen – Maichingen
Vollsperrung in der Zeppelinstraße

Von Montag, 7. April, bis voraussichtlich Ende Juli wird die Zeppelinstraße auf Höhe der Johannes-Widmann-Schule vollständig gesperrt.

Im Zuge der Erweiterung und Sanierung der Grundschule der Johannes-Widmann-Gemeinschaftsschule werden Entwässerungskanäle verlegt sowie ein Regenrückhaltebecken installiert.

Die Vollsperrung ist erforderlich, um die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger – insbesondere der Schülerinnen und Schüler – zu gewährleisten.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.


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Schönbuchbahn: In den Oster- und Pfingstferien kein 15-Minuten-Takt

Seit 23. Februar verkehrt die Schönbuchbahn halbstündig wieder stabil zwischen Böblingen und Dettenhausen. Dennoch gibt es immer wieder kleinere Fahrzeugstörungen, die zu Verspätungen führen.

Der 15-Minuten-Takt zwischen Böblingen und Holzgerlingen wird seither mit Bussen ergänzt. In den Osterferien wird vom 30.03. bis 10.04. wegen der geringeren Nachfrage durch den wegfallenden Schülerverkehr der Zwischentakt vorübergehend nicht angeboten. Das Gleiche gilt in den Pfingstferien vom 26.05. bis 05.06.2026.

Schönbuchbahn: Halbstundentakt stabil – Auflage verzögert 15-Minuten-Betrieb

Nebenbestimmung führt zu erhöhtem Instandhaltungsaufwand – Aufhebung der Vorgabe voraussichtlich bis Mitte 2026 geplant

Der Betrieb der Schönbuchbahn war am Montag, 23. Februar, wieder im Halbstundentakt gestartet. Die Stabilität ist seither im Großen und Ganzen zufriedenstellend. Der Viertelstundentakt zwischen Böblingen und Holzgerlingen wird weiterhin durch Busse bedient. Wie angekündigt, soll bis Mitte des Jahres auch der 15-Minuten-Takt durch Züge erfolgen. Dazu müssen alle zwölf Fahrzeuge betriebsbereit sein. Noch ist dies aufgrund einer Auflage nicht möglich, die das Eisenbahnbundesamts mit der Zulassung verknüpft hatte. Diese Einschränkung erlaubt den Betrieb eines Fahrzeuges vorerst nur, wenn der Raddurchmesser mindestens 633 mm beträgt.

Die Nebenbestimmung ist laut Behörde notwendig, da die Auslegung des Fahrzeuges in seltenem Fall zu erhöhten Bremskräften an zu kleinen Rädern führen könnte. Die Nebenbestimmung hat keine Auswirkungen auf die Sicherheit im Betrieb und die Fahrqualität.

CAF arbeitet aktuell gemeinsam mit der Behörde und unabhängigen Gutachtern an der Anpassung der formalen Auslegung und erbringt die komplette technische Nachweisführung gemäß den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Der Prozess umfasst zusätzliche Dokumentationsschritte seitens CAF und die formale Bestätigung der Gutachter und der Zulassungsbehörde. CAF geht auf Basis des aktuellen Projektstands davon aus, dass die Nebenbestimmung bis Mitte 2026 aufgehoben werden kann.

Die Auflage führt aktuell zu einem deutlich erhöhtem Instandhaltungsaufwand und hat infolgedessen Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Fahrzeuge. Durch die eingeschränkte nutzbare Radverschleißreserve stehen zeitweise weniger Fahrzeuge gleichzeitig zur Verfügung, was den 15-Minuten-Takt vorübergehend verhindert.

Auf der Internetseite des Zweckverbands Schönbuchbahn ist ein Fragen-Antworten-Katalog hinterlegt zu diesem Thema und zu weiteren Fragen bezüglich der Fahrzeugbeschaffung


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Sindelfingen Tiefgarage Marktplatz
Neuer Standort für Wochenmarkt bis ca. Mitte 2026
mit Verkehrsbehinderungen!

 

Sanierung Tiefgarage Marktplatz: Umzug des Sindelfinger Wochenmarkts in den Bereich unterer westlicher Marktplatz, Planie, Untere Vorstadt und Mercedesstraß

Aufgrund vorbereitender Arbeiten zur Sanierung der Tiefgarage unter dem Marktplatz wird der Sindelfinger Wochenmarkt ab Dienstag, den 8. April 2025, verlegt. Neuer Standort ist der Bereich unterer westlicher Marktplatz, Planie, Untere Vorstadt sowie die Mercedesstraße.

Hintergrund der Verlegung sind vorgezogene Arbeiten an den Medienleitungen durch die Stadtwerke Sindelfingen. Im Anschluss beginnen ab voraussichtlich Ende Juli / Anfang August 2025 umfassende Betoninstandsetzungs- und Abdichtungsarbeiten an der Decke der Tiefgarage. Hierfür wird die östliche Hälfte des Marktplatzes freigeräumt, um die nötigen Bauarbeiten durchführen zu können.Während der verschiedenen Bauphasen bleibt der Zugang für Fußgängerinnen und Fußgänger über entsprechend ausgewiesene Wege gewährleistet.

Um den Marktbeschickerinnen und -beschickern ausreichend Platz bieten zu können, werden bereits ab Mittwoch, den 2. April 2025, verschiedene städtische Ausstattungselemente – wie Fahrradständer, Bänke und Pflanzkübel – temporär demontiert. Dies betrifft die Bereiche des unteren westlichen Marktplatzes, der Planie, der Unteren Vorstadt sowie der Mercedesstraße. Die Projektgruppe Sanierung Tiefgarage Marktplatz prüft derzeit, ob und wo diese demontierten Objekte zwischenzeitlich in Randbereichen wieder aufgestellt werden können, um weiterhin Sitzgelegenheiten und Fahrradabstellmöglichkeiten anbieten zu können.

Für die Wochenmarktverlegung wird die Planiestraße ab Höhe der Gebäude 9 bzw. 11 vollgesperrt. Die hinter der Sperrung befindlichen und in Richtung des Marktplatzes liegenden, öffentlichen Parkplätze werden für die Zeit des Wochenmarktes mit Haltverboten versehen.

In diesem Zusammenhang kommt es ebenfalls zu einer Verlegung der in diesem Bereich eingerichteten Schwerbehindertenparkplätze auf die unmittelbar nördlich des Wochenmarktes angrenzenden Parkflächen, sodass diese auch an Markttagen zur

Verfügung stehen.

Die Ladesäulen sind für die Zeit des Wochenmarktes nicht zugänglich, da sie Teil der Wochenmarktfläche sind.

Südlich der Einmündung Turmgasse wird die bestehende Einbahnstraßenregelung in der Planiestraße für die Zeit des Wochenmarktes aufgehoben. Zur Gewährleistung eines besseren Verkehrsflusses wird die bestehende Einbahnstraßenregelung nördlich der Einmündung Turmgasse hingegen beibehalten. Eine Umleitung erfolgt über die Turmgasse in Richtung der Planiestraße. Das Verbot für Krafträder und Kraftwagen in der Turmgasse Ecke Planiestraße wird folglich für die Zeit des Wochenmarktes aufgehoben.

Die Wirtschaftsförderung Sindelfingen GmbH (WSG) begleitet die Maßnahme aktiv im Rahmen der Baustellenkommunikation. Felix Rapp, Geschäftsführer der WSG, betont die Bedeutung des Wochenmarkts für die Innenstadt: „Der Sindelfinger Wochenmarkt ist nicht nur ein fester Bestandteil des Stadtlebens, sondern auch ein wichtiger Frequenzbringer für den Einzelhandel. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, die Verlegung so zu kommunizieren, dass Besucherinnen und Besucher weiterhin gezielt den Weg dorthin finden. Darüber hinaus wollen wir auch weiterhin frühzeitig und transparent über Veränderungen im öffentlichen Raum zu informieren – insbesondere im Hinblick auf den Einzelhandel, Gastronomie und den Wochenmarkt.“

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